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Wednesday, 25 September 2019

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DIDEROT und D'ALEMBERT 35 Bände
Detailabbildung: DIDEROT und D'ALEMBERT 35 Bände
Detailabbildung: DIDEROT und D'ALEMBERT 35 Bände
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DIDEROT und D'ALEMBERT
35 Bände

Encyclopedie, ou dictionnaire raisonne des sciences, des arts et des metiers [...]. 
Ein vollständiges Exemplar dieses „Denkmals in der Geschichte Europäischen Denkens; der Höhepunkt des Zeitalters der Aufklärung; eine wesentliche Triebkraft in der Untergrabung des Ancien Régime und in der Ankündigung der Französischen Revolution; eine fortdauernde Quelle für alle Aspekte der Zivilisationen des 18. Jahrhunderts.“ (PMM).

Catalogue price€ 38.000 - 40.000 Catalogue price € 38.000 - 40.000  $ 43,319 - 45,599
£ 33,820 - 35,600
元 296,780 - 312,400
₽ 2,721,180 - 2,864,400

 

Feinstes, umfassendstes und bedeutendstes enzyklopädisches Werk von Denis Diderot, Jean Le Rond D'Alembert und anderen im Bereich der Wissenschaften, Künste und Berufe des 18. Jahrhunderts und wohl das einflussreichste Werk französischer Literatur.

Die Idee für die Encyclopedie hatte Ursprung von dem Vorschlag des Verlegers Chambers Cyclopaedia ins Französische zu übersetzen. Doch Diderot (1713-84) überzeugte den Verleger, ein neues, analoges – aber im Bezug auf Größe und Umfang stark erweitertes – Werk neu zu verfassen, unter Einsatz aller aktiven Schriftsteller der Zeit, und unter Einbeziehung aller neuen Ideen und neuen Erkenntnisse, welche in der Bildungselite in Frankreich zirkulierten, aber größere Verbreitung brauchten, um wirkungsvoll zu sein. Die Bedeutung dieses Werkes liegt in den Beiträgen von über 200 Philosophen, Autoren, Wissenschaftlern und Juristen im Zeitalter der Aufklärung wie Voltaire, Montesquieu, Rousseau, Buffon, Marmontel, Necker, Condorcet, Turgot und anderen. Der Großteil der 71818 Einträge wurde jedoch von den Herausgebern Diderot und D'Alembert (1717-83) verfasst, gefolgt von Baron Holbach (der ca. 400 Beiträge verfasste). Außerdem ist die Encyclopedie für ihre feinen und präzisen Stiche bekannt. Laut der Titelseiten beinhaltet das Werk 3129 Tafeln, weil doppelte, dreifache oder vierfach aufklappbare Tafeln als 2, 3, oder 4 gezählt werden, was sich auf insgesamt 2796 Tafeln beläuft (wie in unserem Exemplar). 
„Der Zweck einer Enzyklopädie ist es, das auf der Welt verbreitete Wissen zu sammeln; dessen Generalplan den Menschen mit denen wir leben zu erklären und es denen, die nach uns folgen weiterzugeben; damit die Mühen vergangener Jahrhunderte in denen die folgen, nicht vergebens sein mögen; sodass unsere Nachfahren, indem sie besser unterrichtet sind dadurch tugendhafter und glücklicher sein mögen und damit wir nicht sterben mögen ohne uns um die Menschheit verdient gemacht zu haben“ (Diderot, zitiert aus einem Eintrag über Enzyklopädien im vorliegenden Werk). 
Die Encyclopedie hält das Recht auf religiöse Toleranz und spekulative Freiheit für selbstverständlich und beteuert die demokratische Lehre und dass das Hauptanliegen der Regierungen jeder Nation das Wohl des einfachen Volkes sein solle. Es ist auch eine Verherrlichung wissenschaftlichen Wissens einerseits und friedlicher Wirtschaft andererseits. 
1759 wurde die Encyclopedie offiziell verboten, aber die Arbeit wurde fortgesetzt obwohl D‘Alembert seine Mithilfe zurückzog und Diderot alleine weiterarbeite. Da die Anzahl der Beitragenden groß war, gab es keinen begrenzten, sektiererischen Blickwinkel, wenngleich es eine Konvergenz im Bezug auf dessen Zweck gab. Als eine Anthologie aufgeklärter Meinungen in Bezug auf Politik, Philosophie und Religion ist die Encyklopedie das wichtigste Werk neuzeitlichen Denkens. 
Es bleibt außerdem ein Meilenstein in der Geschichte kolossaler Publikationsprojekte. Der vollständige Satz umfasst 35 Bände, die über fast 30 Jahre veröffentlicht wurden. Die ersten sieben Bände mit Beiträgen von Voltaire, Rousseau, Montesquieu und vielen anderen Leitfiguren der Aufklärung wurden in Paris mit dem Privileg des Königs veröffentlicht, welches allerdings 1759 entzogen wurde, wonach das Projekt stillgelegt wurde. Mit Hilfe, u.a. von Madame de Pompadour, wurden die übrigen Bände heimlich, mit einem fiktiven Druckort, gedruckt. Die Bände mit den Stichen haben einen anderen Werdegang, da sie nicht als subversiv angesehen wurden; sie wurden in Paris zwischen 1762 und 1772 veröffentlicht. Die Nachträge wurden in einer Edition veröffentlicht, allerdings in zwei Bänden; ein Band Druckort in Paris, der andere Band in Amsterdam, herausgegeben von Jean Baptiste Rene Robinet (1735-1820). Der Ergänzungsband der Tafeln zeigt als Druckort-Angabe ’Amst. and Paris’ und der zweibändige Index wurde 1780 veröffentlicht und von Pierre Mouchon (1733-97) herausgegeben. 
Hierbei handelt es sich um die Erstauflage mit einigen in Genf herausgegebenen Bänden. 

35 Bände, Folio, Schmutztitel (mit Ausnahme der Textbände 8-17) Holzschnitt auf den Titelseiten, einige Holzschnitt-Initialen, Kopfleisten und Schlussvignetten, 7 aufklappbare Druckermarke typographische Tabellen, einige Holzschnitt-Illustrationen, Titelbild Stich in Band 1, 2796 Stichtafeln einschließlich einiger doppelseitiger und aufklappbarer Tafeln; vereinzelt fleckig und gebräunt, manchmal stärker, einheitliches gespenkeltes/meliertes Kalbsleder der Zeit, Buchrücken in Kompartimenten vergoldet, rote Buchkanten, marmorierte Vorsatzblätter, einige Bände mit leichten Werkzeug-Abweichungen, 4 mit neuen, im Stil passenden Buchrücken restauriert, saubere Restaurierung der Buchrücken-Extremitäten. 
Verlag: Briasson, D. Le Breton, Durand, Paris, G. Cramer for C. J. Panckoucke Faulche, Geneva, Neuchatel and MM Rey, Amsterdam, 1751-80. 

Literatur:
Brunet II, 700; En Francais dans le texte 156; Norman 637; PMM 200; Palgrave I, 577. 
(1200773) (10)


Denis Diderot, Jean Le Rond D'Alembert and others.
Thirty-five volumes, folio

Encyclopedie, ou dictionnaire raisonne des sciences, des arts et des metiers [...].

A complete example of this “monument in the history of European thought; the acme of the age of reason; a prime motive force in undermining the ancien regime and in heralding the French Revolution; a permanent source for all aspects of eighteenth century civilizations” (PMM).

The finest, most extensive and famous encyclopaedic work on the sciences, arts and professions of the 18th century, and arguably the most influential piece of French literature, the Encyclopedie originated with the publisher's suggestion for a translation of Chambers Cyclopaedia into French. Diderot (1713-84), however, persuaded him to undertake a new work along the same lines but greatly extended in size and scope, which would employ all the active writers of its time, all the new ideas and all the new knowledge circulating in the cultured class in France but needed further dispersal in order to be effective. The importance of this work is to be found in the contributions of over 200 philosophers, writers, scientists and jurists of the era of Enlightenment, like Voltaire, Montesquieu, Rousseau, Buffon, Marmontel, Necker, Condorcet, Turgot and others. The greater part of the 71818 entries however, was written by the editors Diderot and d'Alembert (1717-83), followed by Baron Holbach (who contributed about 400 articles). Moreover, the Encyclopedie is famous for its fine and accurate engravings. It contains, according to the title-pages, 3129 plates because double, triple or quadruple folding plates are counted as 2, 3, or 4, adding up to the amount of 2796 plates (as in our copy).
“The purpose of an encyclopaedia is to assemble the knowledge scattered over the surface of the earth; to explain its general plan to the men with whom we live and to transmit it to the men who come after us; in order that the labours of centuries past may not be in vain during centuries to come; that our descendants, by becoming better instructed, may as a consequence be more virtuous and happier and that we may not die without having deserved well of the human race.” (Diderot, quoted from the article on encyclopaedias in the present work).
The Encyclopedie takes for granted the justice of religious tolerance and speculative freedom and asserts the democratic doctrine that the main concern of the nation's government should be the lot of the common people. It is also an exaltation of scientific knowledge on one hand and peaceful industry on the other.
In 1759 the Encyclopedie was formally suppressed but work went on although D'Alembert withdrew, leaving Diderot to work alone. Since it had a very large number of contributors, there was no narrowly sectarian viewpoint although there was a convergence of aim. As an anthology of enlightened opinions on politics, philosophy, and religion, the Encyclopedie is one of the most important works of modern thought.
It is also remains a landmark in the history of massive publishing projects. The full set comprises 35 volumes published over almost 30 years. The first seven volumes, with articles by Voltaire, Rousseau, Montesquieu and many other figureheads of the Enlightenment, were published in Paris under a royal privilege, which was however withdrawn in 1759, after which the project was closed down. With the help of Madame de Pompadour, among others, the remaining volumes were printed secretly with a fictitious imprint. The plate volumes have a different history, since they were not considered being subversive; they were were published in Paris between 1762-72. The supplement volumes were published in one edition only but in two issues, one with a Paris imprint, the other with an Amsterdam imprint, edited by Jean Baptiste Rene Robinet (1735-1820). The supplementary volume of plates has the imprint “Amst. and Paris” and the final two-vol. index was published in 1780 and edited by Pierre Mouchon (1733-97).
This is the first edition with some volumes published in Geneva.
Thirty-five volumes, folio, half-titles (except in text vols. 8-17), woodcut device on title-pages, some woodcut initials, head and tailpieces, 7 folding letterpress tables, a few woodcut illustrations, engraved frontispiece in volume 1, 2796 engraved plates including some double-page or folding; occasional spotting and browning, sometimes heavier, contemporary uniform mottled calf, spines gilt in compartments, red edges, marbled end-papers, some volumes with slight variant tooling, 4 volumes rebacked to style, neat restoration to extremities of spines. Brunet II, 700; En Francais dans le texte 156; Norman 637; PMM 200; Palgrave I, 577.

Literature:
Briasson, D. Le Breton, Durand, Paris, G. Cramer for C. J. Panckoucke Faulche, Geneva, Neuchatel and MM Rey, Amsterdam, 1751-80.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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