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Gemälde Alte Meister
Donnerstag, 30. März 2023

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Cornelis van Cleve, 1527 – um 1581 Antwerpen, zug.

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Cornelis van Cleve,
1527 – um 1581 Antwerpen, zug.

ANBETUNG DER KöNIGEÖl auf Holz. Parkettiert.
101,5 x 77,5 cm.
In ebonisiertem Profilrahmen.

Katalogpreis € 90.000 - 120.000 Katalogpreis € 90.000 - 120.000  $ 94,500 - 126,000
£ 81,000 - 108,000
元 659,700 - 879,600
₽ 5,944,500 - 7,926,000

 

Das vorliegende Gemälde bezieht sich eindeutig auf eine Komposition, die heute im Museum für schöne Künste in Antwerpen verwahrt wird (Inv. Nr. 464) und das Mittelteil eines Triptychons für das Grabmonument des Lodewijk Clarys und seiner Frau Marie le Batteur in der Antwerpener Kathedrale war. Der Künstler war Sohn und Schüler des großen Joos van Cleve (um 1485 - um 1540), von dem er den Stil und einige besonders gelungene kompositorische Details übernahm, deren Sanftheit und stille Eleganz er weiterentwickelte. 1541 wurde er Meister der Antwerpener Gilde und hielt sich 1555-1560 in England auf. In seinen Spätwerken überarbeitete Cornelis den väterlichen Stil, indem er sich eher an der moderneren Darstellungsweise von Pieter Aertsen (1507-1575) orientierte. Wie an diesem schönen Holzbild erkennbar wird, ist Cornelis in warmen, leuchtenden Farben gehaltene Malerei äußerst präzise, ja fast schon von klassisch anmutender formaler Reinheit. Seine Vorliebe für das Sfumato deutet auf den Einfluss der italienischen Renaissance hin, von Leonardo da Vinci (1452-1519) über Raffael (1483-1520) bis hin zu Andrea del Sarto (1486-1530).

Anmerkung:
Eine weitere vergleichbare Version, womöglich auch eine Werkstattarbeit, wird im Kunsthistorischen Museum in Wien (Inv. Nr. 1703) verwahrt. (1352171) (13)



Cornelis van Cleve
1527 – ca. 1581 Antwerp, attributed

THE ADORATION OF THE MAGI
Oil on panel. Parquetted.
101.5 x 77.5 cm.

The present painting is clearly linked to a composition now held at the Antwerp Museum of Fine Arts (inv. no. 464) which was the centre panel of a triptych for the tomb of Lodewijk Clarys and his wife Marie le Batteur in Antwerp Cathedral.

Notes:
Another comparable version, possibly also a workshop work, is held at the Kunsthistorische Museum in Vienna (inv. no. 1703).

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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