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Thursday, 5 December 2019

Clocks & Table Clocks

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Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
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Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr des 18. Jahrhunderts

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Bedeutende und außergewöhnliche Standuhr
des 18. Jahrhunderts

Höhe: 220 cm.
Breite: 85 cm.
Tiefe: 39 cm.
Die Uhr gestempelt „E. J. Cuvellier“ (tätig zwischen 1745 und 1775).
Paris, zwischen 1727 und 1740.

Catalogue price€ 250.000 - 350.000 Catalogue price € 250.000 - 350.000  $ 277,500 - 388,500
£ 210,000 - 294,000
元 1,952,500 - 2,733,500
₽ 17,672,500 - 24,741,500

 

Der furnierte Aufbau Charles Cressent (1685-1768) zuzuschreiben, nach einem Modell von Just-Auréle Meissonnier (1695-1750), Schlagstempel E. J. Cuvellier (tätig 1745 bis 1775), signiert „J. P. Du Commun à Paris“, „Lespine h.ger Du Roy“

Der höchst elegante Aufbau vierteilig, Palisander-furniert auf Eichenkorpus, reich besetzt mit vergoldeten Bronzen. Der Pendelkasten als Mittelteil in Form einer Lyra, frontverglast, mit darüber hochziehenden sieben Saiten in Form schlanker Stäbe, davor die vergoldete Büste Louis XIV als Imperator. Die Wangen des Pendelkastens besetzt mit aus Voluten seitlich hochziehendem Blattwerk. An den Seiten Applikationen in Form von Musik- und Wissenschaftsemblemen an Schleifen.
Darunter zweiteiliger Sockel, dessen breiter ausladender Unterteil auf akanthusblattförmigen Füßen steht, die Zargen mit C-Bögen besetzt; darüber schlanker, einziehender Sockelaufsatz mit abgeschrägten, applizierten Ecken, die eine Mittelnische flankieren. Darin männliches, langohriges Maskaron mit darüber radial ausfächernder Barockpalmette. Der Uhrwerkkasten über nochmals leicht eingezogenem Zwischensockel. Das Ziffernblatt mit vergoldeter, rundziehender Einfassung, besetzt mit weißen Emailkartuschen mit römischen Stunden und arabischen Minuten in Blau-
email. Das Zentrum dekorativ reliefiert und ziseliert, die vergoldeten Zeiger durchbrochen gearbeitet.
Bekrönung durch eine vollplastisch gegossene und ebenfalls feuervergoldete Figurengruppe mit der Jagdgöttin Diana, mit Hund und Bogen, die sich zu einem Putto mit Jagdhorn herabneigt. Beidseitig davon herabziehende Blattwerk, das den Uhrenkasten umspielt.

Es versteht sich, dass ein gestalterisch und künstlerisch derart qualitätvoller Aufbau nicht ohne Vorbilder und weitere formverwandte Beispiele geschaffen wurde. So gilt als das erste, gut dokumentierte Modell, die bereits 1753 aus dem Besitz von Charles de Coypel veräußerte Standuhr mit demselben Aufbau, allerdings variierender Figurenbekrönung, die sich heute in der Sammlung der AXA-Hotelgruppe befindet (Hótel de la Vaupaliére, Paris), bezeichnet „en lyre“, mit einem Werk von Claude Martinot und dem Gehäuse von „Monsieur Meissonier“.
Eine weitere Standuhr dieser Gestaltung, vom Meissonier-Modell inspiriert und gestempelt von Duhamel, wurde 1931 bei Christie´s in London verauktioniert. Überdies entspricht die hier vorgestellte Standuhr sowohl dem Vorbild entsprechend einem Kupferstich des 18. Jahrhunderts (Bibliothek Ensba, 22620), als auch den wenigen bekannt gewordenen Objekten nach Entwurf von Meissonnier. Während das „Coypel“-Modell als Bekrönung eine Amorfigur, das Modell bei Christie´s 1931 eine „Amor und Psyche“ Gruppe aufweisen, ist das hier vorstehende Modell mit dem Jagdthema der Diana besetzt, was auf eine bestimmte Raumaufstellung eines Palais hinweisen mag. Was die Louis XIV-Büste auf dem Lyra-Kasten betrifft, so sei erwähnt, dass bereits 1749 gelegentlich einer Verkaufspräsentation von Werken des Cressent unter Nr. 11 eine „buste de bronze représentant un portrait de Louis XIV“ genannt wurde.

Das Werk zeigt auf der Messing-Rückplatine die o.g. Signatur. Gefertigt im Werkstil von Neuchátel. Genauere Daten bislang nicht bekannt. Das Gangwerk mit Repetition ausgestattet, Schlossscheibenschlagwerk für Viertel-, Halb- und Stundenschlag auf drei Glocken.

Provenienz:
Guy Martin, Jr. Aus Erbschaft de Jason „Jay“ Gould (1836-1892).
George Jay Gould I. (1864-1923) und Edih M. Kingdon (1864-1921).
Sr. Kingdon Gould (1887-1945) und Annunziata Camilla Maria Lucci, Eltern von:
Edithz Kingdon Gould (1920-2004) Gattin von Guy Martin. (1210472) (11)


Important and exceptional French 18th century longcase clock

Height: 220 cm.
Width: 85 cm.
Depth: 39 cm.
The clock is stamped “E. J. Cuvellier” (active between 1745 and 1775).
Paris, between 1727 and 1740.

The veneered case is attributed to Charles Cressent (1685-1768) after a model of Just-Aurèle Meissonnier (1695-1750) with repeater movement by E. J. Cuvellier (active 1745-1775), signed “J. P. Du Commun á Paris”, “Lespine h.ger Du Roy”

It is a matter of course that a structure of such artistic high quality was not created without models and other similar examples. The first, well documented model is a longcase clock with the same design already sold in 1753 from the estate of Charles de Coypel, however, with differing figurative décor, today held at the collection of the AXA hotel group (Hótel de la Vaupaliére, Paris), described “en lyre”, with a movement by Claude Martinot and a case by “Monsieur Meissonier”. A further longcase clock of this design inspired by the Meissonier model and stamped by Duhamel, was sold in 1931 at Christie’s in London. Furthermore, the clock on offer for sale here is matches an 18th century engraving (Bibliothek Ensba, 22620), as well as the few known objects after designs by Meissonnier. While the “Coypel” model was adorned by a Cupid sculpture, the model sold at Christie’s in 1931 was decorated with a figural group of Cupid and Psyche. The present model features Diana in accordance with the hunting theme, which may suggest a particular positioning within a palace setting. With regards to the Louis XIV bust on the lyre case, it should be mentioned that as early as 1749 on occasion of a sales presentation of works by Cressent the following description is listed with no. 11: “buste de bronze représentant un portrait de Louis XIV.” [a bronze bust representing a portrait of Louis XIV].

The work shows the above-mentioned signature on the brass back plate. Manufactured in the style of Neuchátel. More precise details are not yet known. The movement is fitted with repeater, quarter hour, half hour and hour strike on three bells.


Provenance:
Guy Martin, Jr. from the estate of de Jason “Jay” Gould (1836-1892).
George Jay Gould I. (1864-1923) and Edith M. Kingdon (1864-1921).
Sr. Kingdon Gould (1887-1945) and Annunziata Camilla Maria Lucci, parents of:
Edith Kingdon Gould (1920-2004), wife of Guy Martin.

Export restrictions outside the EU.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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