» Close

Our telephonists will contact you approximately 10 lot numbers before the lot that you are interested in is called up for sale. Please follow the livestream of our auction from 10 am on our auction day.

Confirm telephone bidding

 

Department Sculpture in the auction

Thursday, 6 December 2018

Sculpture & Works of art

» reset

Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.
Detailabbildung: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.
Detailabbildung: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.
Detailabbildung: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.
Detailabbildung: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.
Detailabbildung: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.
Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.

Lot 272 / Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.

Details: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug. Details: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug. Details: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug. Details: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug. Details: Antonio Susini, 1558 - 1624, zug.

272
Antonio Susini,
1558 - 1624, zug.

CORPUS CHRISTIHöhe: 27 cm.
Armweite: 29 cm.

Catalogue price€ 6.500 - 8.500 Catalogue price € 6.500 - 8.500

 

Bronze, feuervergoldet. Auf modernem Aufstellsockel. Die vollplastische, auch an der Rückseite voll ausgeführte Christusfigur im Dreinageltypus, mit schlankem Oberkörper. Die Arme V-förmig weit ausgebreitet, jedoch bewusst nicht exakt symmetrisch gestellt. Das Haupt nach links oben gerichtet, mit offenen, nach oben blickenden Augen und geöffnetem Mund, sinngemäß die letzten Worte Christi ausdrückend. Bartlocken und das wellige Haar äußerst fein ausgeführt.
Antonio Susini war Mitarbeiter und Bronzegießer von Giambologna (um 1529-1608) und Schöpfer zahlreicher Werke, die er in enger Zusammenarbeit mit Giambologna schuf. Werke seiner Hand finden sich etwa im J. Paul Getty Museum "Löwe, ein Pferd reißend". Hier ist jedenfalls anzumerken, dass die Corpus Christi-Figur im Gegensatz zu den meisten Werken der Zeit die Beinstellung in umgekehrter Weise zeigt, nämlich hier das linke Bein vor das rechte gestellt, beide durch den Nagel durchbohrt. Es wäre auch an den Neffen Antonios zu denken, Gian Francesco Susini (1585-1653), jenen Florentiner Manieristen, der ebenfalls in der Werkstatt Giambolognas ausgebildet wurde. Von ihm kennen wir das berühmte Kruzifix in der Kirche San Gaetano in Florenz, aber auch die plastische Reduktion des bekannten Laocoon. Ein signiertes Werk seiner Hand befindet sich im Louvre "Bacchus-Figur". Anders als die Arbeiten von Pierre Francavilla Francqueville (1548-1615) oder Pietro Tacca (1577-1640) steht das Werk des Gian Francesco Susini doch dem seines Onkels Antonio so nahe, dass die vorliegende Figur dem genannten Künstlern zuzuschreiben ist.

Provenienz:
Ehemals Sammlung Mr. and Mrs. J. Tomilson Hill. (1171043) (11)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.