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16th - 18th Century Paintings
Thursday, 25 September 2014

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Abraham Janssens, 1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.
Detailabbildung: Abraham Janssens, 1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.
Detailabbildung: Abraham Janssens, 1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.
Detailabbildung: Abraham Janssens, 1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.
Detailabbildung: Abraham Janssens, 1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.
Detailabbildung: Abraham Janssens, 1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.
Detailabbildung: Abraham Janssens, 1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.

639
Abraham Janssens,
1575 Antwerpen – 1632 ebenda, zug.

DER UNGLĂ„UBIGE THOMAS Ă–l auf Holz.
130 x 97 cm.
Gerahmt.

Catalogue price € 35.000 - 45.000 Catalogue price€ 35.000 - 45.000  $ 42,000 - 54,000
ÂŁ 31,500 - 40,500
元 264,600 - 340,200
₽ 2,980,950 - 3,832,650

Objects of this artist in our December Auctions, Thursday, 9 December 2021

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Abraham Janssens war ein Historienmaler, der seine gesamte Karriere der Präsentation von religiösen, mythologischen und allegorischen Themen widmete. Seine Ausbildung erhielt er in Antwerpen bei Jan Snellinck. Seine frühen Schaffensjahre verbrachte er ab 1598 in Rom, wo er seine gravierte Signatur in der Katakombe der Domitilla hinterließ. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts arbeitete er in der Werkstatt des holländischen Landschaftsmalers Willem van Nieutlandt d. Ä. Außerdem wurde er stark von dem römischen Werk Caravaggios beeinflusst, wodurch seine bildnerische Sprache schnell eine naturalistische Richtung annahm, die ihn zu einer der wichtigsten Figuren des internationalen Caravaggismus machte. Dies machte ihm zu einem der Lehrer zahlreicher, wichtiger, nordeuropäischer Maler, die Teil dieser Bewegung waren, wie Gérard Seghers, Theodor Rombouts, Nicolas Régnier und Jean Duchamp. Die komplexe und monumentale Anlage des vorliegenden Gemäldes gibt die römische Kulturwelt zu Beginn des 17. Jahrhunderts wieder, einer Zeit, in der eine große Anzahl ausgezeichneter Maler aus allen Teilen Europas kamen, die nicht nur durch die antiken Ruinen, sondern auch durch die Nachricht von den außergewöhnlichen Werken Caravaggios angezogen wurden.
Das Gemälde Der ungläubige Thomas ist sehr realistisch ausgeführt und betont - der ikonografischen Tradition folgend - den Moment, in dem der Apostel geführt durch die Hand Gottes, den Finger in die Seitenwunde Christi legt. Janssens höchst emotionale und dramatische Lösung des Themas erinnert an andere Darstellungen der Caravaggisten, angefangen von Caravaggios Prototyp bis hin zur berühmten Version von Hendrick ter Brugghen im Rijksmuseum, Amsterdam. In der zweiten Bildebene ist das sorgfältig und detailreich ausgeführte Gesicht eines bärtigen Mannes zu sehen, bei dem es sich um den Auftraggeber handeln könnte. Weiter im Hintergrund, beinahe unsichtbar versteckt, ist möglicherweise das Auge des Malers zu erkennen, der versucht, einen Blick auf die Szene zu erhaschen und gleichzeitig Richtung Betrachter schaut. Durch diesen Kunstgriff holt der Maler den Betrachter selbst ins Bild und damit nahe an das Geschehen.
Ein Vergleich mit weiteren Bildern Abraham Janssens bekräftigt seine Handschrift in diesem Bild, denkt man etwa an Der tote Christus mit zwei Engeln, das sich im Metropolitan Museum in New York befindet, oder an die beiden Versionen des Heiligen Hieronymus im Chrysler Museum in Norfolk und im Museum of Fine Arts in Budapest. Die genannten Werke sind wie das vorliegende in die Jahre 1610 bis 1615 zu datieren. (980842) (12)


Abraham Janssens,
1575 Antwerp - 1632 ibid, attributed

THE INCREDULITY OF SAINT THOMAS

Oil on panel.
130 x 97 cm.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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