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Thursday, 30 June 2011

16th - 18th Century Paintings

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François Boucher, 1703 - 1770, Nachfolge
Detailabbildung: François Boucher, 1703 - 1770, Nachfolge
Detailabbildung: François Boucher, 1703 - 1770, Nachfolge
Detailabbildung: François Boucher, 1703 - 1770, Nachfolge
Detailabbildung: François Boucher, 1703 - 1770, Nachfolge
Detailabbildung: François Boucher, 1703 - 1770, Nachfolge

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François Boucher,
1703 - 1770, Nachfolge

Gemäldepaar
DIANA UND LEDA

Catalogue price € 10.000 - 12.000 Catalogue price€ 10.000 - 12.000  $ 12,000 - 14,400
£ 9,000 - 10,800
元 78,800 - 94,560
₽ 911,800 - 1,094,160

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Pastellkreide auf Papier.
Je 38 x 48 cm.
Im Passepartout.

Diana und Leda jeweils mit einer Gespielin unter Bäumen. Als Gegenstücke gearbeitet, intime, amouröse Szenen jeweils zweier mädchenhafter, weitgehend entkleideter Gestalten, in einem Waldstück liegend. Eines der Mädchen jeweils durch ein Attribut als antike Göttin gekennzeichnet. So ist Leda der neben ihr aufbegehrende Schwan zur Seite gestellt - der Sage nach handelt es sich um den Gott Jupiter, der sich in dieser Tierverwandlung Leda nähert, um sie zu verführen. Entsprechend spielt sich die Szene an einem Gewässerufer ab, wobei nicht zu übersehen ist, dass der Schwan sich eifersüchtig gegen die Gespielin rechts wendet. Das Gegenstück zeigt die jugendliche Jagdgöttin Diana, gekennzeichnet durch ihr Monddiadem, in zarter Umarmung mit ihrer Gespielin, während das Amorknäblein einen Pfeil auf die Göttin richtet, wohl um sie zu wahrer Liebe anzuregen. Rechts im Bild sind abgelegte Jagdtrophäen zu sehen, in der Baumzone schwebende Putten vor hellblauem Velum, daneben ein Adler, Symbol des Göttervaters Zeus, der offensichtlich die Szene überwacht oder auch veranlasst hat. In jedem Fall sind die beiden Darstellungen als heitere Anspielung des 18. Jahrhunderts gegen sapphische Liebesbeziehungen zu verstehen. In diesem Sinne von hohem kulturellem Aussagewert - ungeachtet der guten Malqualität des dem Maler Boucher nahestehenden Künstlers. Jean - Baptiste Huet, Paris 1745 - 1811, und François Huet kommen hier für eine nähere Zuschreibung in Frage. (8212916)

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