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Sammlung Gemälde & Skulpturen
Freitag, 5. Dezember 2008

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Detailabbildung: Jan Brueghel der Jüngere, 1601 Antwerpen - 1678 Antwerpen

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Jan Brueghel der Jüngere, 1601 Antwerpen - 1678 Antwerpen
Detailabbildung: Jan Brueghel der Jüngere, 1601 Antwerpen - 1678 Antwerpen
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Detailabbildung: Jan Brueghel der Jüngere, 1601 Antwerpen - 1678 Antwerpen

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Jan Brueghel der Jüngere,
1601 Antwerpen - 1678 Antwerpen

WALDIGE LANDSCHAFT MIT BAUERN UND SCHWEINEHIRT

Katalogpreis € 60.000 - 80.000 Katalogpreis€ 60.000 - 80.000  $ 66,000 - 88,000
£ 54,000 - 72,000
元 425,400 - 567,200
₽ 5,592,000 - 7,456,000

Öl auf Kupfer.
25 x 39 cm.


Blick auf eine sich weit nach hinten ziehende Tallandschaft, durchzogen von einigen Feldwegen. Rechts leicht erhöhter Waldrand, in den ein holpriger Weg führt. In der linken Bildhälfte am Hang stehender krüppeliger Baum mit leicht herbstverfärbtem Laub, darunter ein Hirte mit drei Rindern. Das Hauptaugenmerk der Darstellung ist auf einen von zwei Pferden gezogenen Karren gerichtet, der holperig und in schräger Wagenstellung durch die Furt eines kleinen Baches zieht, mit einem weiteren großrädrigen Anhängewagen, dessen gefährliche Schiefstellung vom kritischen Blick des Pferdelenkers beobachtet wird. Rechts im Bild ein unter einem Baum sitzendes Paar, davor weitere Personen mit Gepäck, Sack und einem Hündchen. Im Hintergrund auf dem Weg ins Tal weitere Pferdeplanwagen und Reiter. Im Vordergrund ein Bauer, der zwei Schweine vor sich hertreibt. In der linken Bildecke als Vanitassymbol Pferdeschädel und Knochengerippe, daneben eine Elster.

Der Reiz des Bildes liegt vor allem in der Spannung
zwischen der Wildromantik der Landschaft und der
vertrauten Weise der Figurenstaffage. Die feine Verteilung des Lichts, das im zentralen Hintergrund einen Wiesenfleck sonnig beleuchtet, geht aus den hell durchschienenen Wolken hervor.


Gutachten:
Dem Gemälde ist ein ausführliches Gutachten von Dr. Klaus Ertz, Lingen, vom 30.9.2008 beigegeben, in dem das Gemälde dem genannten Künstler zugewiesen wird. Dem Gutachten entsprechend in den späten 40er Jahren des 17. Jahrhunderts in Antwerpen entstanden. (7200731)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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