Ihre Suche nach Rachel Ruysch in der Auktion

 

Gemälde Alter Meister
Freitag, 9. Dezember 2005

» zurücksetzen

Rachel Ruysch

248
Rachel Ruysch

1664 - 1750 Amsterdam
WALDBODENSTILLEBEN

Katalogpreis € 60.000 - 72.000 Katalogpreis€ 60.000 - 72.000  $ 66,000 - 79,200
£ 54,000 - 64,800
元 430,200 - 516,240
₽ 4,998,000 - 5,997,600

Weitere Werke dieses Künstlers

Sie wollen ein ähnliches Werk verkaufen?

Jetzt einliefern Verkaufen im Private Sale FAQ


Ihre Einlieferungen sind uns jederzeit willkommen.

Gerne beraten unsere Experten Sie auch persönlich, wir freuen uns über Ihren Anruf
Kontakt zu unseren Experten

 

Weitere Informationen zu diesem Werk

45 x 35,5 cm.
Öl auf Leinwand. Altdoubliert.
Gerahmt.

Dieses zum Frühwerk der naturwissenschaftlich geschulten Künstlerin gehörende Gemälde stellt ein sogenanntes Erd- oder Waldbodenstilleben dar. Im moosigen Dickicht sind nebeneinander symbiotisch Fauna und Flora miteinander vereint: Eine Eidechse, eine Schlange, Schmetterlinge, Pilze, Anemonen, Disteln, Trichterwinden sowie roter Wein. Die Bildkomposition überzeugt durch ihren scheinbar unarrangierten, wie der Natur selbst überlassenen Charakter. An einem Baumstumpf winden sich in sanften S-Schwüngen die langen, glatten Blumenstängel empor und enden etwas über dem Bildmittelgrund in den großen rot-weißen Blüten. Insgesamt ist das Bild in einer eher dunkleren Tonigkeit gehalten. Aus dieser erdigen Farbskala stechen die Blüten und Schmetterlinge in ihrem hellen und kräftigen Kolorit hervor. Der für Ruysch charakteristische, bemooste Vordergrund, ist - laut Dr. Sam Segal - “mit spritzigen weißen Pünktchen auf Grün und mit nur lokal schwammartig verzweigten Lichtreflexen“ malerisch wiedergegeben.

Provenienz:
Das Bild stammt aus einer englischen Privatsammlung und war 1949 in der Londoner Ausstellung “17th-19th Century Flower and Still Life Paintings“ (als Otto Marseus van Schrieck).

Anmerkung:
Wir danken Drs Fred G. Meijer, Rijksbureau voor kunsthistorische Dokumentatie (RKD), Den Haag. Nach persönlicher Begutachtung des Originals bestätigt er das Gemälde als ein ganz charakteristisches, frühes Werk der Künstlerin und datiert es auf etwa 1684. (600406)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

HAMPEL FINE ART AUCTIONS — one of the leading auction houses in Europe