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Max Liebermann
Donnerstag, 22. September 2005

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Detailabbildung: Max Liebermann, 1847-1935 Berlin

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Max Liebermann, 1847-1935 Berlin

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Max Liebermann,
1847-1935 Berlin

SCHULGANG IN LAREN (um 1898)

Katalogpreis € 9.000 - 11.000 Katalogpreis€ 9.000 - 11.000  $ 9,900 - 12,100
£ 8,100 - 9,900
元 63,810 - 77,990
₽ 838,800 - 1,025,200

Kohle auf Papier mit vom Künstler beabsichtigten Wisch- und Kratzspuren
11,2 x 19 cm
Bez. links unten (mit Kohle): M Liebermann

GOING TO SCHOOL IN LAREN (about 1898)

Charcoal on paper with from the artist intended wiping and crasing
4,3 x 7,5 in.
Signed lower left (with charcoal): M Liebermann

Rückseitige Notizen:
Auf der rückseitigen Pappe: Links unten Aufkleber der “Ausstellungsleitung München e. V. Haus der Kunst (getippt): “[Ausstellung:] Max Liebermann in seiner Zeit / [Nr.] 295 Max Liebermann “Schulgang in Laren““; Weißer Aufkleber (getippt): “Max Liebermann / 1847 - 1935 / “Schulgang in Laren“ / Kreidezeichnung, [handschriftlich mit blauer Tinte:] 1898“; Aufkleber der “Nationalgalerie Berlin Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz (handschriftlich): “[Ausstellung:] Max Liebermann / [Kat.-Nr.:] 295 / [Künstler:] Liebermann / Schulgang in Laren / [Eigentümer:] Manfred Sievers, Niederkleveez“ - Mitte oben: Aufkleber der Speditionsfirma Schlien, Berlin (getippt): “[Leihgeber:] manfred sievers niederkleveez [Leihnehmer:] nationalgalerie berlin [Ausstellung:] Max Liebermann in seiner Zeit / 06.09.79 bis 04.11.79“; Links oben Stempel (in Rot): “Manfred Sievers / 231 Niederkleveez / Kirchenweg 18“; Korrespondenzkarte des Haus der Kunst (getippt): “Sehr geehrter Herr Sievers, wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, daß die Liebermann-Ausstellung in München mit großem Erfolg gezeigt und von 107.528 Besuchern gesehen wurde. Wir möchten Ihnen bei dieser Gelegenheit nochmals sehr herzlich für Ihre Unterstützung danken und bitten Sie, den einwandfreien Erhalt Ihrer Leihgabe auf beiliegender Karte zu bestätigen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Magdalena Huber“; auf der linken Leiste des Rahmens (handschriftlich mit Bleistift): “Koch 4/4“; auf der rechten Leiste des Rahmens (handschriftlich mit schwarzem Filzstift): “Henk Hilhorst.“; handschriftlich mit gleichem Filzstift in der rechten unteren Ecke: “400,-“.

Zustand:
Linker Rand unregelmäßig durch das Ausreißen aus dem Skizzenblock.

Provenienz:
Manfred Sievers, Niederkleveez (1979); Galerie Klaus-Peter Westenhoff, Hamburg (1990); Sammlung Hans-Georg Karg, Bad Homburg-Gut Sossau/Gräbenstatt (erworben im Dezember 1990 bei Galerie Westenhoff, Hamburg).

Ausstellungen:
Deutscher Impressionismus - Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafik, Galerie Pels-Leusden, Berlin 1.7.-30.8.1972, Kat. Nr. 48, Abb. auf S. 16; Kunstwerke des 19.und 20. Jahrhunderts, Galerie Westenhoff, Lübeck im Dezember 1978, Kat. Nr. 36 mit Abb.; Berlin-München 1979/80, Kat. Nr. 295, Abb. auf S. 565.

Literatur:
Eberle (1), S. 480 (unter 1898/3) erwähnt.

Hanke berichtet, Max Liebermann habe die Sommer der Jahre 1898 und 1899 in dem niederländischen Dorf Laren verbracht, um sich wiederholt mit der Darstellung von Figuren unter Bäumen auseinanderzusetzen. Hervorragende Gelegenheit dazu bot der vielfrequentierte Dorfanger, der “Brink“. Durch das Laubdach der hohen Ulmen streute die Sonne dort lustige Lichtflecken über den Sandboden und die Passanten. Als Motiv wählte Max Liebermann den Zeitpunkt, an dem die kleinen Mädchen des Dorfes morgens zur Schule gehen. Wie Bienen schwärmen sie aus und strömen auf das hohe Schultor zu, das rechts im Hintergrund zu sehen ist. “Von dem »Schulgang in Laren« existieren viele Naturstudien in Öl und Pastell und mehrere Bilder. Das Motiv, die über den beschatteten Platz der Schule zueilenden Mädchen, ist reizend; nur in den Studien und Skizzen aber gelang es Max Liebermann die volle Frische des sonnigen Morgens und der hellbeschürzten Kinder zu geben“. (Hancke 1914, S. 378). Die Zeichnung besticht durch die spielerische Leichtigkeit, mit der Max Liebermann das Licht- und Schattenspiel dargestellt hat. Nonchalant hat er die Lichtreflexe zugefügt, indem er das Papier stellenweise aufkratzte. (5906029)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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