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Moderne Kunst, Impressionisten &
Gemälde des 19. Jahrhunderts
Donnerstag, 3. Dezember 2020

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Max Liebermann, 1847 Berlin – 1935 ebenda

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Max Liebermann, 1847 Berlin – 1935 ebenda
Detailabbildung: Max Liebermann, 1847 Berlin – 1935 ebenda
Detailabbildung: Max Liebermann, 1847 Berlin – 1935 ebenda
Max Liebermann, 1847 Berlin – 1935 ebenda

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Max Liebermann,
1847 Berlin – 1935 ebenda

BADENDE KNABEN, UM 1909 Kreide auf Papier.
11,9 x 18,8 cm.
Rechts unten signiert „MLiebermann“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.

Katalogpreis € 8.000 - 10.000 Katalogpreis€ 8.000 - 10.000  $ 8,800 - 11,000
£ 7,200 - 9,000
元 57,360 - 71,700
₽ 666,400 - 833,000

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Weitere Werke dieses Künstlers

Max LiebermannLESEPAUSE (BILDNIS MARGARETE LADENBURG), 1911 Pastellkreide auf Leinwand. 86 x 64 cm.Signiert und datiert oben rechts. Dieses Portrait zeigt Margarete Ladenburg, eine Cousine von Martha Liebermann, der Frau des Malers. In Halbfigur dargestellt und leicht nach rechts gewandt, hält sie ein offenes Buch in ihren Händen, welches einen Hinweis auf ihre Beschäftigungen geben mag. Margarete Ladenburg wurde 1855, im gleichen Jahr wie Hedwig Pringsheim, die Mutter von Katja Mann und Schwiegermutter Thomas Manns, als Tochter des Botanikers Nathanael Pringsheim geboren und heiratete 1875 den Chemiker Albert Ladenburg (1842 – 1911). Sie arbeitete als Übersetzerin einiger chemischer und wissenschaftlicher Werke aus dem Französischen ins Deutsche. Außerdem soll sie auch selbst gerne geschrieben und Märchen publiziert haben. Dieses Gemälde entstand 1911, zwei Jahre nach ihrem Tod. Wie auch das Sujet des Lesens, hat Liebermann auch das nachträgliche Portrait dem Kreis seiner Familie vorbehalten. So malte er 1870 zum Beispiel ein Ölportrait seiner verstorbenen Großmutter nach einer Fotografie. Das großformatige Pastell konzentriert die Farbe im Antlitz der Dame. Das dunkle Blaugrau des Kleides und der helle Grau-Fond unterstreichen den ernsten, aber freundlichen und selbstsicheren Charakter der Dargestellten. “Die Lesepause“ zählt neben herausragenden Selbstbildnissen zu den schönsten Portraits der Jahre um 1910, dem Zenit Liebermanns Schaffens und stellt ein repräsentatives Beispiel der Geschichte des kunstsinnigen, weltläufigen, deutsch-jüdischen Großbürgertums dar.

 

Weitere Informationen zu diesem Werk

Die Authentizität der Zeichnung wurde von Frau Drs. Margreet Nouwen, Berlin, bestätigt.

Provenienz:
Auktion Ketterer vom 19. April 2013, Lot 52. (1250616) (18)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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