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Gemälde Alte Meister - Teil I
Donnerstag, 2. Juli 2020

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Francesco Guardi, 1712 – 1793 Venedig, zug.
Detailabbildung: Francesco Guardi, 1712 – 1793 Venedig, zug.
Detailabbildung: Francesco Guardi, 1712 – 1793 Venedig, zug.
Detailabbildung: Francesco Guardi, 1712 – 1793 Venedig, zug.
Detailabbildung: Francesco Guardi, 1712 – 1793 Venedig, zug.
Detailabbildung: Francesco Guardi, 1712 – 1793 Venedig, zug.
Francesco Guardi, 1712 – 1793 Venedig, zug.

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Francesco Guardi,
1712 – 1793 Venedig, zug.

VENEDIG, BLICK AUF DIE INSEL SAN CRISTOFORO DELLA PACE Öl auf Leinwand. Doubliert.
32,5 x 42,5 cm.

Katalogpreis € 20.000 - 40.000 Katalogpreis€ 20.000 - 40.000  $ 22,000 - 44,000
£ 18,000 - 36,000
元 143,400 - 286,800
₽ 1,666,000 - 3,332,000

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Weitere Informationen zu diesem Werk

Die Insel liegt hier im Bild im Nachmittags-Sonnenlicht. Eine quadratisch ummauerte Anlage mit darauf stehender Kirche des ehemaligen Kamaldulenserklosters, der ersten Renaissance-Kirche der Stadt. Zwischen dem Stadtteil Castello und Murano wurde diese Insel schon im Frühmittelalter als Friedhof angelegt. Bis heute genutzt, ist sie bekannt für die Grablegen weltberühmter Persönlichkeiten wie Igor Strawinsky, Ezra Pound, den Nobelpreisträger Joseph Brodsky, der Familie Wolf-Ferrari oder des Physikers Cristian Doppler.
Eine Stimmung der Unnahbarkeit geht auch von diesem Meisterwerk aus. In gewisser Weise lässt sich hier schon der spätere romantische Gedanke der „Toteninsel“-Motive eines Böcklin vorweg empfinden, vom Lagunenwasser aus gesehen, fern entrückt. Auch die Gondeln und Segelschiffe liegen in ruhiger Distanz zur diesem „heiligen Ort“. Auch die Wasseroberfläche ist ruhig, die Gebäude spiegeln sich darin, die wenigen Wolken ziehen dünn verteilt darüber hinweg und zeigen sich erst am Horizont dunkler. Diese meisterhafte Bilddarstellung unterscheidet sich merklich von den wenigen weiteren Ansichten von anderen Malern, wie etwa in einem Gemälde von Giacomo Piazzetta (um 1640-1705), das die Gebäude und Mauern näher herangerückt zeigt. Selbst die nahezu gleiche, aber spätere Ansicht des Giacomo Guardi (1764-1835) hat die Einmaligkeit dieser isolierten Inselsituation nicht zu thematisieren vermocht.
Francesco Guardi, war mit der Lagesituation der Insel nicht zuletzt auch deshalb so vertraut, da er für die Kirche ein Altarblatt schuf, das inzwischen verschollen, aber dokumentiert ist.

Im Werk Francesco Guardis finden sich noch etwa vier weitere Darstellungen des Insel-Motives:
Champalimaud Collection Sale, Christie’s London, Juli 2005, Lot 16. (49,5 x 77,5 cm).
Galleria Schubert, Mailand, vor 1973 (26 x 34 cm).
Christie’s New York, Mai 1999, Lot 145 sowie Christie’s London, Juli 2016, Lot 43 (19 x 30,4 cm).
Sotheby’s New York, Mai 2018, Lot 125 (17,2 x 23,9 cm).

Laut beiliegender gutachterlicher Stellungnahme nach digitaler Übermittlung von Charles Beddington, London, ist lediglich das erstgenannte Werk (Champalimaud-Version) in größerem Format gehalten. Beddington datiert das vorliegende Gemälde in die 1780-er Jahre.
A. R. (1231251) (3) (11)


Francesco Guardi,
1712 – 1793 Venice, attributed
VENICE, VIEW OF THE ISLAND SAN CRISTOFORO DELLA PACEOil on canvas. Relined.
32.5 x 42.5 cm.

There are four more depictions of the island motif in Francesco Guardi’s oeuvre:
Champalimaud Collection Sale, Christie’s London, July 2005, lot 16. (49.5 x 77.5 cm), Galleria Schubert, Milan before 1973 (26 x 34 cm). Christie’s New York, May 1999, lot 145 and Christie’s London, July 2016, lot 43 (19 x 30.4 cm).
Sotheby’s New York, May 2018, lot 125 (17.2 x 23.9 cm).

According to the enclosed report by Charles Beddington, London, after digital transmission, only the first-mentioned painting (Champalimaud version) is of a larger format. Beddington dates the painting on offer for sale here in the 1780s.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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