giovedì, 30 giugno 2016

Aste Arte moderna

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George Grosz, 1893 Berlin – 1959 Berlin
Detail images:  George Grosz, 1893 Berlin – 1959 Berlin

Lot 479 / George Grosz, 1893 Berlin – 1959 Berlin

479
George Grosz,
1893 Berlin – 1959 Berlin

LASTERHÖHLE EINES OPIUMRAUCHERCAFÉS Braune Tusche auf braunem dünnem Papier.
21,5 x 28,5 cm.
Rechts unten in Blei eindeutig und klar signiert.
Im Passepartout frei aufgelegt. Verglast und gerahmt.

Prezzo del catalogo € 10.000 - 12.000 Prezzo del catalogo€ 10.000 - 12.000  $ 11,299 - 13,559
£ 8,500 - 10,200
元 75,800 - 90,960
₽ 725,400 - 870,480

 

Das Aquarell in Braun zeigt den Innenraum eines durch Vorhänge im Hintergrund verdunkelten Cafés mit mehreren Personen, die zumeist hingelagert sich dem süßen Rauchergift hingeben. Im Zentrum links ein Mann, der sich ängstlich an den Körper einer Frau schmiegt, im Hintergrund ein soeben hereintorkelnder Herr mit Hut. Rechts oben ein Frauenakt, der wohl zur bildlichen Innenausstattung des Raumes gehört. Das auf den ersten Moment dem Maler Grosz stilistisch nur schwer zuzuordnende Bild ist in den Konturen in leicht zittriger Manier wiedergegeben, die Lichtverhältnisse diffus. Dieser zunächst befremdliche Stil erklärt sich möglicherweise aus der Tatsache, dass Grosz selbst einen solchen Ort besucht, und danach seine Eindrücke auf diesem Blatt wiedergegeben hat. Die Darstellung mit in Tusche gezogenem Außenrand. Auf der Rückseite, die vorne etwas durchscheint, und der Abdeckung des Blattes hinten in Fotokopie noch einmal wiedergegeben ist die Bezeichnung "W Nr. 1230/ 1912-13" sowie "3-33." (1062361) (11)


George Grosz,
1893 Berlin - 1959 ibid.

CAVE OF VICES AND OPIUM CAFÉS

Brown China ink on thin brown paper.
21.5 x 28.5 cm.
Signed clearly and unambiguously in pencil lower right.
Laid loosely on mount; framed with glass.

Depiction of café interior bordered in ink. Inscribed on the reverse: "W Nr. 1230/ 1912-13" and "3-33." (visible through the paper). A photocopy of the drawing on the reverse of the mount also shows this inscription.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.