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vendredi, 16 septembre 2011

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Alfred Boucher, 1850 Nogent-sur-Seine - 1934 Aix-les-Bains
Detailabbildung: Alfred Boucher, 1850 Nogent-sur-Seine - 1934 Aix-les-Bains
Detailabbildung: Alfred Boucher, 1850 Nogent-sur-Seine - 1934 Aix-les-Bains
Detailabbildung: Alfred Boucher, 1850 Nogent-sur-Seine - 1934 Aix-les-Bains

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Alfred Boucher,
1850 Nogent-sur-Seine - 1934 Aix-les-Bains

FAUN UND BACCHANTIN

Prix de catalogue € 7.000 - 9.000 Prix de catalogue€ 7.000 - 9.000  $ 7,770 - 9,990
£ 5,880 - 7,560
元 54,670 - 70,290
₽ 494,830 - 636,210

 

Höhe: 42 cm.
Um 1898/ 99.

Skulpturengruppe in weißem Marmor. Faun, der mit einer nackten Bacchantin ringt, die ihn lächelnd zurückweist; während er ihre Hüfte umfängt, drückt sie seinen Kopf weg, was der Faun lächelnd hinnimmt. Die Körper ineinander verschlungen, bildhauerisch mit einem Felsbrocken zur Standunterstützung gemeißelt. Im Stein mitgearbeitete, ovale Marmorplinthe, Signatur an der rechten Seite.

Anmerkung:
Der Künstler erhielt 1881 die Preisauszeichnung des Pariser Salons, ging dann nach Florenz, wo er als bevorzugter Künstler hoher Herrscherhäuser, wie etwa für Georg I. von Griechenland und Maria Pia von Rumänien gearbeitet hat. Mit seinem Werk wirkte er auf die folgende Generation von Bildhauern wie Laure Coutan oder Camille Claudel. Mit Letzterer stand er in engerer, freundschaftlicher Beziehung, die durch die Figur "Camille Claudel lesend", von der Hand Bouchers, dokumentiert ist, darüber hinaus hat die Bildhauerin auch eine Büste ihres Mentors geschaffen. Enger stand Boucher mit Rodin in Verbindung, was die Bekanntschaft zwischen Claudel und Rodin mitbewirkt hatte. 1902 gründete er das Studio La Ruche auf dem Montparnasse, um junge Künstler zu unterstützten, 1900 erhielt er den Grand Prix de Sculpture auf der Weltausstellung. Die um 1898/ 99 geschaffene Marmorgruppe "Faun und Baccantin" führte er 1899 noch einmal in einer größeren Version für den Salon aus. Eine historische Fotografie, entstanden um 1900, zeigt eine kleine Marmorversion dieser Figurengruppe in Bouchers Atelier, wobei es sich bei vorliegender Figur möglicherweise um dieses Exemplar handeln könnte.
(8324610)

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