jeudi, 28 septembre 2017

Vente Tableaux du XVIe - XVIIIe siècle

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Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig
Detailabbildung: Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig
Detailabbildung: Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig
Detailabbildung: Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig
Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig

Lot 701 / Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig

Detail images: Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig Detail images: Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig Detail images: Adriaen van Overbeke, zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig

701
Adriaen van Overbeke,
zwischen 1508 - 1530 in Antwerpen tätig

NOLI ME TANGERE Öl auf Holz.
Maximales Sichtmaß: 65 x 46 cm.
Den Umrissen entsprechend gerahmt.

Prix de catalogue € 18.000 - 22.000 Prix de catalogue€ 18.000 - 22.000  $ 20,520 - 25,079
£ 16,020 - 19,580
元 139,860 - 170,940
₽ 1,362,060 - 1,664,740

 

Nach neuerer Erkenntnis diesem Maler zugewiesen.

Darstellung nach dem Johannes-Evangelium (Kapitel 20, Vers 7), nach dem Jesus nach seiner Auferstehung Maria Magdalena begegnete und sie mit den Worten "Rühre mich nicht an" ansprach. Tafelbild eines kleineren Haus- oder Schlossaltars, demgemäß im oberen Teil aufgrund der ehemaligen Klappposition zugeschnitten. Die Gestalt Jesu steht in gerader schlanker Haltung links im Bild, einen Spaten geschultert, der Oberkörper nackt mit umgehängtem rotem Mantel. An seiner rechten Hand ist das Wundmal erkennbar, mit dem Finger deutet er auf die vor ihm kniende Maria Magdalena, deren Gesicht durch eine fein gearbeitete und perlenbestickte Haube verdeckt ist. Über ihrem grünen Kleid ein schwarzes gesäumtes Schultertuch, die Ärmel leuchtend rot. Das Grün im Kleid der Maria Magdalena sowie in ihrer Haube ist, gemäß der mittelalterlichen Farbtradition, im Zusammenhang mit der einstigen Sündhaftigkeit Maria Magdalenas zu verstehen. Ihre linke Hand hat sie auf ein Salbgefäß gelegt, Attribut der Heiligen. Wie bei fast allen frühen Darstellungen des Themas trägt Jesus einen weitrandigen nach oben aufgestülpten Reisehut. Im Hintergrund weite fantasievolle Landschaft mit Flusslauf und einem dreistufigen Turm, der als Tempel Jerusalems gemeint ist. Im Hintergrund hat sich die Sonne am Horizont gesenkt, die Wolken noch hell beleuchtet. Auch der Eichenbaum links, vor dem Jesus steht, ist symbolisch bzw. attributiv zu verstehen.
Auch die Rückseite ist bemalt, jedoch von anderer Hand. Hier kniet im Zentrum eine Stifterfigur mit gefalteten Händen mit Blick nach oben, wohin auch ein Landsknecht mit dem Finger aufgeregt zeigt. Die rückseitige Darstellung weitgehend berieben sowie nicht vollständig frei gelegt.
Das vorliegende Gemälde wurde 2013 (04.05.-29.12.) in der Ausstellung gezeigt: Schatten van het manierisme in Vlaanderen, organisiert durch das Flanders Département Museum, Cassel, herausgegeben vom Capital Regional de la Culture, Duinkerke 2013. Damals wurde das Gemälde noch als Werk eines Antwerpener Manieristen gezeigt. Nach der Ausstellung jedoch haben vergleichende Studien die Zuweisung an Adriaen van Overbeke gegeben. (1121511) (2) (11)


Adriaen van Overbeke,
recorded in Antwerp 1508 - 1530

NOLI ME TANGERE

Oil on panel.
Max. visible size: 65 x 46 cm.
Frame following the contours of the painting.

Attributed to this painter due to new evidence.

Depiction after the Gospel of Saint John 20:7, whereby Jesus tells Mary Magdalene "Do not touch me" after meeting her after his resurrection. This is a panel painting from a smaller folding altar from a house or palace interior as the top section of the painting is cut according to its former folded position. The reverse is also painted, however by a different painter. The depiction on the back is largely rubbed or has not been completely uncovered. The present painting was shown in 2013 (4 May - 29. December) in an exhibition titled Schatten van het manierisme in Vlaanderen, organised by the Flanders Département Museum, Cassel, published by Capital Regional de la Culture, Dunkirk 2013. At the time, the painting was still attributed to an anonymous Antwerp mannerist. However, after the exhibition comparative studies resulted in the attribution to Adriaen van Overbeke.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.