jueves, 12. abril 2018

Subasta Esculturas y artes decorativas

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Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug.
Detailabbildung: Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug.
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Detailabbildung: Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug.
Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug.

Lot 172 / Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug.

Detail images: Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug. Detail images: Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug. Detail images: Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug. Detail images: Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug. Detail images: Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller, 1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug.

172
Matthias Rauchmüller, auch Rauchmiller,
1645 Radolfzell am Bodensee - 1686 Wien, zug.

ELFENBEINSTATUE DES ANTIKEN GÖTTERVATERS JUPITER Höhe: 22,8 cm.

Precio de catálogo € 9.000 - 11.000 Precio de catálogo€ 9.000 - 11.000  $ 10,260 - 12,539
£ 8,010 - 9,790
元 70,290 - 85,910
₽ 644,490 - 787,710

 

Statuette mit Stand- und Spielbein. Auf mitgeschnitzter ovaler Plinthe, auf der sich auch das Attributtier, der Adler, erhebt. Die leicht gebogte Körperhaltung entspricht dem Verlauf des Elfenbeinzahns, jedoch hat der Schnitzkünstler geschickt eine Gegenbewegung durch den rechten Arm erzeugt, der nach rechts oben zieht und in der Hand die doppelte Feuerflamme des Jupiterblitzes hält. Der linke Arm in einen Bogen nach unten ziehend, die Hand hält ein Zepter (Zepterschaft fehlt). Das bärtige Haupt trägt eine Blattkrone mit Perlstabreif, der Oberkörper mit einem Harnisch bekleidet, darunter ein römischer Soldatenrock mit Bändern. Die Soldatenstiefel mit Schuppenmusterdekoration. Die Figur rundplastisch geschnitzt, an der Rückseite ebenso fein ausgearbeitet. Auf ebonisierten Sockel montiert.
Der Schnitzstil weist eindeutig auf Arbeiten des seit 1676 in Wien tätigen Künstlers hin, der später auch in Schlesien nachgewiesen wurde. Werke seiner Hand finden sich auch in den Kapellen des Passauer Doms, ferner im Liechtensteinmuseum sowie im Kunsthistorischen Museum Wien, aber auch im Bayerischen Nationalmuseum. Eine vergleichbare Figur befindet sich im Musée National de la Renaissance Ecouen.

Literatur:
Claude Ferment, Les statuettes d'ivoire en Europe du Moyen Age au XIXe siècle, Liège 2000, S. 28/II, 11 sowie S. 55/IV, 7. (11305429) (11)

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Este objeto fue buscado de manera individual en la base de datos del Registro de Arte Perdido y no fue encontrado registro alguno acerca de su robo o extravío.