Freitag, 28. März 2014

Auktion Gemälde 16. - 18. Jahrhundert

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 Maler der französischen Schule um 1500
Detailabbildung:  Maler der französischen Schule um 1500
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1022
Maler der französischen Schule um 1500

CHRISTUS AM KREUZ MIT ZWEI WAPPEN TRAGENDEN ENGELN Öl auf Nussholz. Parkettiert.
230 x 127 cm.
In schützender Metallrahmung.

Katalogpreis € 15.000 - 25.000 Katalogpreis€ 15.000 - 25.000  $ 16,800 - 28,000
£ 13,500 - 22,500
元 119,400 - 199,000
₽ 1,338,900 - 2,231,500

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Das großformatige Tafelbild zeigt eine Kreuzdarstellung in weiter, hügeliger Landschaft mit Burgen, Flusslauf, Kirchengebäuden und weiteren, vereinzelt stehenden Gebäuden auf den Berggipfeln. Der Corpus Christi im Dreinageltypus wiedergegeben, der Kopf nach links geneigt, mit geschlossenen Augen, das Haupt hinterfangen von einem goldenen Scheibennimbus mit drei roten Lilienmotiven. Stark blutende Seitenwunde, das Blut verläuft über das mittig gebundene und links herabhängende Lendentuch. Zu Füßen des Kreuzstamms der Schädel Adams, der Kreuzstamm flankiert von zwei stehend wiedergegebenen Engeln mit hohen Schwingen und langen Kleidern, die jeweils das französische Bourbonen-Wappen mit drei Lilien tragen, das türkis-dunkelgrüne Wappen mit goldener Bekrönung. Das linke der Wappen dekoriert mit der goldenen Kette des Michaelsordens, gegründet von Ludwig XI, möglicherweise deutet dies auf den Namensnachfolger Ludwig XII hin. Der rechte Schild mit drei goldenen Lilien steht wohl für Anne de Bretagne, die 1491 durch ihre Heirat mit Charles VI Königin von Frankreich wurde. Nach dessen Tod verehelichte sie sich 1499 mit Ludwig XII. Somit ist die Datierung des Gemäldes für des Jahr 1501 plausibel, mit dem Beginn des 3. Italienischen Krieges Ludwigs XII gegen Neapel.
Am Unterrand des Tafelbildes vierzeilige lateinische Aufschrift in goldenen Majuskeln. Die Aufschrift bezieht sich auf das Buch Jeremia 22/ I: "So spricht der Herr: Gehe hinab in das Haus des Königs in Juda und rede daselbst dies Wort. So spricht der Herr, halt recht und Gerechtigkeit und errete den Beraubten von des Frevlers Hand, und schindet nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen, und tut niemand Gewalt, und vergießt nicht unschuldig Blut an dieser Stätte." Offenkundig verweist diese Bildlegende auf die kriegerischen Ereignisse von 1501. Leicht gewölbt, mehrere Farbabsplitterungen und einige Farbblasen. (961891)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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