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Gemälde 16. - 18. Jahrhundert
Donnerstag, 20. September 2012

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Juan Rexach, 1411 – 1485 Valencia, zug.
Detailabbildung: Juan Rexach, 1411 – 1485 Valencia, zug.
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211
Juan Rexach,
1411 – 1485 Valencia, zug.

MUSEALES TRIPTYCHON Öl auf Holz. Parkettiert.
102,4 x 130 cm.

Katalogpreis € 330.000 - 360.000 Katalogpreis€ 330.000 - 360.000  $ 396,000 - 432,000
£ 297,000 - 324,000
元 2,544,300 - 2,775,600
₽ 29,795,700 - 32,504,400

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Mit Golgatha-Szene im Mittelbild, einem Heiligen Bischof in der linken sowie dem Heiligen Georg in der rechten Flügeltafel. Die Mitteltafel von doppelter Breite der Außenbilder, sodass der Altar zusammengeklappt ein geschlossenes Hochrechteck ergibt, die Außenseiten nicht bemalt. Die Mitteltafel zeigt - wie die Seitentafeln - eine gemalte steinerne Rundbogeneinfassung, darin ein fensterhafter Ausblick auf die Golgatha-Szene: Mittig das Kreuz Christi, zu beiden Seiten die T-förmigen Balkenkreuze der beiden Schächer, am Fuß des Christuskreuzes der Totenschädel Adams, den Kreuzbalken umfasst die Heilige Maria Magdalena in grünem Kleid, links daneben die beiden weiteren Marien, die zusammen die Dreiheit der sog. "Drei Marien" ergibt, links gefolgt von der rot gekleideten, stehenden Figur des jugendlichen Heiligen Johannes Evangelist. Rechts auf einem Pferd in reichem Brokatmantel reitend eine bärtige Männergestalt, bei der es sich wohl um Josef von Arimathäa handelt, der später den Leichnam Christi mit abnehmen und bestatten lassen soll. Aufgrund der Wiedergabe eines Zepters in seiner rechten Hand kann es sich jedoch auch um einen regierenden Hoheprister handeln. Hinter den Hauptfiguren zwei weitere Reiter zu Pferd sowie zahlreiche Soldaten im Harnisch mit glänzenden Helmen wiedergegeben. Nahe des Kreuzbalkens links eine stehende, bärtige Männerfigur, ebenfalls im reichen Brokatkleid mit roter Kopfbedeckung, bei der es sich ebenfalls um Josef von Arimathäa im alternativen Bedeutungssinne handeln könnte. Der Hintergrund ist landschaftlich angelegt, zeigt einen bewachsenen Hügelanstieg, im Tal die mehrtürmig angedeutete Stadt Jerusalem, der Zeit der Entstehung des Bildes entsprechend mit gotischen Turmspitzen in feiner detailgetreuer Wiedergabe. Vor dem blauen Firmament jeweils den beiden Schächerfiguren zugeordnet ein das Paradies verkündender Engel links sowie ein die Hölle verkündender Engel an der rechten Schächerfigur. Der linke Flügel im schlanken Hochrechteck zeigt eine stehende Bischofsfigur mit Krummstab, an dessen Nodus gotische Fialen hochziehen. Die Mitra reich mit Edelsteinen geschmückt, von einer Strahlengloriole umgeben, der Chormantel in Smaragdgrünem, floral gemustertem Damast in hervorragender malerischer Wiedergabe. Das Kleid in Dunkelrot im Glanz des Seidenstoffes. Die rechte Hand zum Segensgestus erhoben, trägt einen roten Handschuh, darüber mehrere goldene Ringe. Die Figur auf einem kantigen Podest stehend, oben überwölbt von einem gemalten Steinbogen mit dahinter sichtbarem Kreuzgewölbe. Die Gegenseite zeigt den Heiligen Georg als jugendlichen Ritter im Harnisch, eingehüllt in einen purpurroten Umhang. Seine schlanke Lanze ist auf den Kopf eines Teufel-Ungeheuers gerichtet, dessen Leib ein weiteres Gesicht trägt - ein Verweis auf weitere Werke des hier genannten Malers. Auch hier ist die Figur entsprechend der linken Tafel mit gemalter gotischer Steineinfassung gezeigt. Der Steinrahmen der Mitteltafel dient gleichzeitig zusammen mit den architektonischen Gestaltungen der Seitentafel als eine Grenzgebung zwischen Betrachter und imaginierter, vergangener Welt des Heilsgeschehens.

Anmerkung:
Die in einigen Literatur- und Abbildungsbeispielen gegebene Indizienlage, die auf Juan Rexach verweist, ist überzeugend. In jedem Fall darf der Maler zur hispano-flämischen Schule der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gerechnet werden. Rexach war Schüler des ebenfalls in Valencia tätigen Jacomarts, der als Hofmaler für König Alfons V von Aragon wirkte und während seiner Italienaufenthalte im Auftrag des Königs großen Einfluss auf die neapolitanische Malerei seiner Zeit übte. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Rexach und seinem Lehrer Jacomarts ist belegt, darüber hinaus wird angenommen, dass Rexach einige unvollendete Altarbilder Jacomarts vollendet habe.

Literatur:
Vgl. Francesci Ruiz Quesada (hrsg.), La Pintura Gotica Hispanoflamenca - Barolomé Bermejo y su época, Ausstellungskatalog, Barcelona Bilbao, 2003, Abb. 221, 224. (871181)


Juan Rexach,
1411 – 1485 Valencia, attributed to
Oil on panel. Parquetted.
102.4 x 130 cm.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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