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Freitag, 17. September 2010

Auktion Allgemeine Kunstauktion Teil I

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Antoine Pesne, 1683 Paris - 1757 Berlin, Werkstatt, möglicherweise von dem Pesne-Schüler Falbe
Detailabbildung: Antoine Pesne, 1683 Paris - 1757 Berlin, Werkstatt, möglicherweise von dem Pesne-Schüler Falbe

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Antoine Pesne,
1683 Paris - 1757 Berlin, Werkstatt,
möglicherweise von dem Pesne-Schüler Falbe

BILDNIS DES MATHURIN VEYSSIÈRE DE LACROZE (1661 NANTES - 1739 BERLIN) Öl auf Leinwand.
101 x 76 cm.

Katalogpreis € 18.000 - 20.000 Katalogpreis€ 18.000 - 20.000  $ 19,980 - 22,200
£ 15,120 - 16,800
元 140,580 - 156,200
₽ 1,272,420 - 1,413,800

 

Der Gelehrte in dunklem Rock, mit weiß gepuderter Perücke nach links an einem Tisch sitzend, seine Hände auf ein aufgeschlagenes Buch gelegt, der Zeigefinger weist auf den Titel „Histoire Christianisme des Indes", über dem linken Ärmel ist ein rotes Manteltuch gelegt. Der Blick gilt dem Betrachter. Im abgedunkelten Hintergrund ist ein Regal mit pergamentgebundenen Folianten zu erkennen. Als Unterlage des Buches dient eine gestochene Landkarte.

Anmerkung I:
Wohl Werkstattwiederholung nach dem im Werkverzeichnis von Antoine Pesne unter der Nummer „87" aufgeführten Original, das sich im Berliner Münzkabinett (Katalog 197a) befindet.

Anmerkung II:
Geboren am 4. Dezember 1661 in Nantes fuhr der Abgebildete als Schiffsjunge zu seinem Vater auf die Antillen, trat nach seiner Rückreise 1677 in den Benediktinerorden ein und studierte humanistische Wissenschaften in Marmoutier sowie Theologie, trat in ein Kloster ein, aus dem er entfloh um schließlich, zum Protestantismus übergetreten, in Deutschland zu heiraten. Seit 1697 war der Abgebildete als Bibliothekar in Berlin tätig. Er war Inhaber des Titels eines preußischen Rats, 1717-39 Direktor des Berliner Münzkabinetts. Er galt seiner Zeit als „ein Repertorium des gesamten gelehrten Deutschland und ein wahres Magazin der Wissenschaften" Er starb am 21. Mai 1739 in Berlin. Von seinen Werken hervorzuheben sind: „Lexikon Ägyptiaco-Latinum", 1721. Er stand in Korrespondenz mit Leibniz.

Provenienz:
Das Gemälde stammt aus der Sammlung Josef Cremer/ Dortmund, 1929 bei Wertheim in Berlin versteigert. Am 29.05.1929 unter Nr. „141" abgebildet auf Tafelseite 202. Im Werkverzeichnis von Ekhart Berckenhagen wird das vorliegende Gemälde unter der Nr. „179b" aufgeführt mit der Bezeichnung „Replique oder Kopie nach a, in dunkelblauem Rock und dunkelrotem Mantel", um 1725.

Literatur:
Ekhart Berckenhagen - Pierre du Colombier - Margarete Kühn - Georg Ponsgen - Antoine Pesne, Berlin 1958, Deutscher Verein für Kunstwissenschaft, S. 153, Nr. 197 sowie Abb.87. (791011)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.