Donnerstag, 27. Juni 2019

Auktion Gemälde Alte Meister Teil I

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Venezianischer Maler der Nachfolge des Tiziano Vecellio (1485/89 – 1576)
Detailabbildung: Venezianischer Maler der Nachfolge des Tiziano Vecellio (1485/89 – 1576)
Detailabbildung: Venezianischer Maler der Nachfolge des Tiziano Vecellio (1485/89 – 1576)
Detailabbildung: Venezianischer Maler der Nachfolge des Tiziano Vecellio (1485/89 – 1576)

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Venezianischer Maler der Nachfolge des Tiziano Vecellio (1485/89 – 1576)

VENUS, AMOR UND EIN FRÜCHTEKORBTRAGENDER SATYR Öl auf Leinwand. Doubliert.
77 x 63 cm.

Katalogpreis € 40.000 - 60.000 Katalogpreis€ 40.000 - 60.000  $ 43,600 - 65,400
£ 35,200 - 52,800
元 313,200 - 469,800
₽ 2,819,600 - 4,229,400

 

Die Darstellung zeigt Elemente aus dem Werk des Tiziano Vecellio, was vor allem für die Venusfigur gilt, die hier im Zentrum im Halbakt, nahezu sitzend wiedergegeben ist. Sie hält einen Pfeil in der Hand ihres rechten gesenkten Armes, die linke Hand an ihr tizianrotes Lendentuch gelegt, zwischen zwei Tauben. Der Blick gilt dem Amorknaben, der rechts in Rückenansicht vor ihr steht und dabei ist, an seinem Bogen zu schnitzen. Rechts im Vordergrund eine goldene Henkelvase mit reliefiertem Faunskopf, dessen Bedeutung nicht eindeutig geklärt ist; möglicherweise handelt es sich hier um das Behältnis für eine Essenz für die Pfeilspitze, um den vom Pfeil Getroffenen verliebt zu machen. Eine identische Gemäldedarstellung findet sich in der Galleria Borghese in Rom. Insgesamt zeigt das Gemälde gute Qualität, insbesondere in der Wiedergabe der weichen Inkarnattöne, die ohne die Schule des Tiziano Vecellio kaum denkbar sind. Eine Zuschreibung wäre an Polidoro da Lanciano (1515 – 1565) vorstellbar. (1191182) (5) (11)


Venetian School, in the following of Titian (1485/89 – 1576)

VENUS, AMOR AND SATYR CARRYING A FRUIT BASKET

Oil on canvas. Relined.
77 x 63 cm.

The depiction shows elements from the works of Titian, as is particularly obvious in the figure of Venus which is shown here as a almost seated semi-nude in the centre of the painting. An attribution to Polidoro da Lanciano (1515 – 1565) would be possible.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.