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Freitag, 28. Juni 2019

Auktion Impressionisten, Moderne & Gemälde 19./20. Jahrhundert

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Marie Laurencin, 1883 Paris – 1956 Paris

1416
Marie Laurencin,
1883 Paris – 1956 Paris

ANÉMONES DANS UN VASE BLEU Öl auf Leinwand.
49 x 64,5 cm.
Links neben der Vase signiert und datiert 1933.
In profiliertem Goldrahmen.

Katalogpreis € 100.000 - 150.000 Katalogpreis€ 100.000 - 150.000  $ 109,000 - 163,500
£ 88,000 - 132,000
元 783,000 - 1,174,500
₽ 7,048,999 - 10,573,500

 

In anmutigen Tönen lässt Laurencin durch die selten überlappenden, nebeneinander stehenden Farbflächen ein Bild entstehen, welches Anemonen in einer blauen Vase zeigt. Ein Hintergrund ist nur durch die Schatten erahnbar, welche von dem Objekt in den rückwärtigen Bildteil geworfen werden.

Die in Paris geborene Künstlerin begann zunächst als Porzellanmalerin in der Manufaktur Sèvres im Jahr 1901. Anschließend ließ sie sich in Paris weiter unterrichten, um schließlich an der Humbert Academy zu studieren, wo sie den Maler Georges Braque (1882 - 1963) kennenlernte. In dessen Kreis machte sie Bekanntschaft mit Pablo Picasso (1881 - 1973) und dem bekannten Autor und Dichter Guillaume Apollinaire (1880 - 1918), der sie adoptierte und sie in seine Kunsttheorie einschloss, aus der sich später der Kubismus entwickeln sollte. Trotz aller Einflüsse bewahrte sie ihren eigenen Stil. Ihre oftmals sehr poetischen Motive, wie etwa traumverlorene Mädchen, aber auch ihre zarten eleganten Bildformen, stimmen zusammen mit ihrem fast pastelligen Kolorit. 1907 stellte sie im Salon des Indépendants, in der Folge aber auch in den Salons von u.a. Rosenberg aus. Für die Bühne produzierte sie Bühnenbilder, etwa für das Ballets Russes oder die Comédie Française. (†)

Provenienz:
Auktion, Tajan, 27.10.1995, Lot 28.

Literatur:
Daniel Marchesseau, catalogue raisonné de l'oeuvre peint, 1986, S. 247, Nr. 564. (11919522) (13)


Marie Laurencin,
1883 Paris – 1956 ibid.

ANÉMONES DANS UN VASE BLEU

Oil on canvas.
49 x 64.5 cm.
Signed and dated “1933” on the left next to the vase. (†)

Literature:
D. Marchesseau, catalogue raisonné de l‘oeuvre peint, 1986, p. 247, no. 564.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.