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Mittwoch, 26. September 2018

Gemälde 19. / 20. Jahrhundert

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Franz Ludwig Catel, 1778 Berlin – 1856 Rom
Detailabbildung: Franz Ludwig Catel, 1778 Berlin – 1856 Rom
Detailabbildung: Franz Ludwig Catel, 1778 Berlin – 1856 Rom
Detailabbildung: Franz Ludwig Catel, 1778 Berlin – 1856 Rom
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Detailabbildung: Franz Ludwig Catel, 1778 Berlin – 1856 Rom
Detailabbildung: Franz Ludwig Catel, 1778 Berlin – 1856 Rom

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Franz Ludwig Catel,
1778 Berlin – 1856 Rom

AUF EINER TREPPE SITZENDES ITALIENISCHES MÄDCHEN MIT ORANGEN, IM HINTERGRUND EINE JUNGE FRAU MIT ORANGENKORB AUF DEM KOPF Öl auf Leinwand.
74,5 x 63 cm.
In original Rahmen nach Entwurf von Karl Friedrich Schinkel.

Katalogpreis € 150.000 - 250.000 Katalogpreis€ 150.000 - 250.000  $ 166,500 - 277,500
£ 126,000 - 210,000
元 1,171,500 - 1,952,500
₽ 10,603,500 - 17,672,500

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Sommerliche Komposition eines auf Stufen sitzenden Mädchens im Begriff eine Orange zu schälen, eine weitere liegt auf ihrem Schoß, eine Dritte auf dem Boden neben einer Schale- ein Zeichen für eine bereits von ihrer Schale befreite Frucht. Der Hintergrund wird überfangen von Bäumen in köstlichem Grün, ein weiteres Mädchen zeichnet sich vor dem Ausblick aufs strahlende Meer mit ihrem Orangenkorb ab.
Provenienz:
Münchener Privatbesitz.
Das genannte Gemälde befand sich laut dem Text von Andreas Stolzenburg in dem erwähnten Ausstellungskatalog zuvor im Besitz des Grafen Friedrich Wilhelm von Redern in Berlin. Dieser Standort wird 1856 von Max Schasler, 1863 von Gustav Parthey und 1891 von Friedrich von Boetticher bestätigt.

Anmerkung:
Friedrich Wilhelm Graf von Redern- als Oberstkämmerer ein höchst einflussreicher Politiker am preußischen Königshof- war mit Felix Mendelssohn Bartholdy befreundet, selbst Komponist und ab 1832 Generalintendant für Schauspiel und Musik in Berlin. Direkt am Pariser Platz (wo heute das Hotel Adlon steht) ließ er sich 1830 – 1833 von Friedrich Schinkel sein Berliner Stadtpalais bauen- ein großartiger prominenter Ort für seine bedeutende Kunstsammlung. Zwar kannte von Redern den Künstler Catel bereits seit seiner ersten Italienreise 1822 mit König Friedrich Wilhelm III., doch wird der Auftrag für das vorliegende Werk erst während seiner zweiten Romreise im Sommer 1839 erworben worden sein, wofür werkimmanente Merkmale wie die relativ großen Figuren inmitten der Landschaft in starker Farbigkeit sprechen.

Ausstellungen:
– Berliner Kunstausstellung 1840, dort als Orangenmädchen von Catel
– Hamburger Kunsthalle 2015, Kat. Nr. 200.

Literatur:
– Max Schasler: Berliner Kunstschätze. Ein praktisches Handbuch zum Gebrauch von Besichtigungen, 2. Abt., Berlin, 1856
– Gustav Parthey: Deutscher Bildersaal. Verzeichnis der in Deutschland vorhandenen Oelbilder verstorbener Maler aller Schulen in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt, Bd. 1 (A-K), Berlin, 1863.
– Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte, Bd. I1, Leipzig 1891.
– Ganzseitig mit Abbildung behandelt in:
Franz Ludwig Catel - Italienbilder der Romantik, Hrsg. Andreas Stolzenburg und Hubertus Gaßner, Ausstellung Hamburger Kunsthalle, Petersberg, 2015, S. 423 mit Farbabbildung. (1161337) (13)


Franz Ludwig Catel,
1778 Berlin – 1856 Rome

YOUNG ITALIAN GIRL WITH ORANGES SITTING ON STAIRS, IN THE BACKGROUND A YOUNG WOMAN WITH A BASKET OF ORANGES ON HER HEAD

Oil on canvas.
74.5 x 63 cm.
In original frame after a design by Karl Friedrich Schinkel.

Provenance:
Private collection, Munich.
According to the text by Andreas Stolzenberg in the auction catalogue listed below, the painting was formerly owned by Count Friedrich Wilhelm von Redern in Berlin. This is also confirmed by Max Schasler in 1856, by Gustav Parthey in 1863 and by Friedrich von Boetticher in 1891.

Notes:
Count Friedrich Wilhelm von Redern, the former Keeper of the Privy Purse was a very influential politician at the Prussian royal court and was friends with Felix Mendelssohn Barholdy. He also composed music himself and in 1832 he became the director for drama and music in Berlin. Directly at Pariser Platz, the location of Hotel Adlon today, he built his town house in 1830 – 1833 designed by Friedrich Schinkel – a grand and prominent location for his great art collection. Von Redern had known Catel since his first trip to Italy in 1822 with king Frederik William III of Prussia, but the present painting was only commissioned and purchased during his second trip to Rome in the summer of 1839. Features, such as the relatively large figures in the landscape as well as the intense colouration also indicate this.

Exhibitions:
– Berliner Kunstausstellung 1840, there described as "Orangenmädchen von Catel" (Girl with oranges by Catel)
– Hamburger Kunsthalle 2015, cat. no. 200.

Literature:
– M. Schasler: Berliner Kunstschätze. Ein praktisches Handbuch zum Gebrauch von Besichtigungen, 2. Abt., Berlin, 1856
– G. Parthey: Deutscher Bildersaal. Verzeichnis der in Deutschland vorhandenen Oelbilder verstorbener Maler aller Schulen in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt, vol. 1 (A-K), Berlin, 1863.
– F. von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte, vol. I1, Leipzig 1891.
– Discussed on a full page in:
A. Stolzenburg/ H. Gaßner (eds.), Franz Ludwig Catel – Italienbilder der Romantik, exhibition catalogue, Hamburger Kunsthalle, Petersberg, 2015, p. 423 with colour ill.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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