Donnerstag, 7. April 2016

Auktion Gemälde 16. - 18. Jahrhundert

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Filippino Lippi, um 1457 Prato - 1504 Florenz
Detailabbildung: Filippino Lippi, um 1457 Prato - 1504 Florenz
Detailabbildung: Filippino Lippi, um 1457 Prato - 1504 Florenz
Detailabbildung: Filippino Lippi, um 1457 Prato - 1504 Florenz
Detailabbildung: Filippino Lippi, um 1457 Prato - 1504 Florenz

195
Filippino Lippi,
um 1457 Prato - 1504 Florenz

CHRISTUS ALS SCHMERZENSMANN Tempera und Öl auf Holz.
13,7 x 11,7 cm.
Verso auf der Tafel Künstlerbezeichnung sowie Vorbesitzeretikett von Sir Calcott.

Katalogpreis € 25.000 - 40.000 Katalogpreis€ 25.000 - 40.000  $ 27,250 - 43,600
£ 22,000 - 35,200
元 194,250 - 310,800
₽ 2,119,500 - 3,391,200

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Die vorliegende kleine Tafel zeigt Christus im Brustbildnis als Schmerzensmann vor dem Kreuz und neutralem Hintergrund. Das Gemälde ist Jonathan K. Nelson zufolge (1992, S. 186f.) die zentrale Tafel der Predella zu der Anbetung der Könige, die sich in den Uffizien, Florenz, befindet. Der Hochaltar wurde 1496 vollendet, zeigt Mitglieder der Familie Medici und entstand im Auftrag der Augustiner von San Donato e Scopeto.
Filippino Lippi war der Sohn des Fra Filippo Lippi (1406 - 1469), bei dem er auch bis zu dessen Tod Malerei lernte. Unmittelbar vor dem Hochaltar für San Donato e Scopeto hatte Filippino die Fresken in der Carfara-Kapelle von Santa Maria sopra Minerva in Rom geschaffen. Doch blieb er im Anschluss seinem Hauptauftraggeber Lorenzo il Magnifico und damit der Stadt Florenz verpflichtet.

Provenienz:
Sir Augustus Will Calcott (1779 - 1844), London;
Privatsammlung, Großbritannien;
Anonymer Sale, Christie’s, 19. Juni 1987, Lot 113;
Christie’s, New York, Sale 2282, 27. Januar 2010, Lot 263.

Literatur:
Jonathan K. Nelson, The later works of Filippino Lippi. From his Roman sojourn until his death (ca. 1489 - 1504), Dissertation New York University, New York 1992, S. 186 - 187, 324, Anmerkung 120, fig. 38.
Abgebildet in: Patrizia Zambrano und Jonathan K. Nelson, Filippino Lippi, Mailand 2004, S. 596, Nr. 52.3.

Ausstellung:
Arezzo, Palazzo del Comune, Leonardo e dintorni: il Maestro, le botteghe, il territorio, 31. August 2001 - 6. April 2002, S. 71, 78, 100 f., Nr. 4, fig. 56.

Anmerkung:
Alessandro Cecchi war das vorliegende Gemälde noch nicht bekannt, als er in seinem 1988 erschienenen Aufsatz „Una predella e altri contributi per l’Adorazione dei Magi di Filippino“ zur original Erscheinung des Altars eine Werkstattkopie anstelle des original Gemäldes einsetzte. (1040102) (12)


Filippino Lippi,
ca. 1457 Prato - 1504 Florence

THE MAN OF SORROWS

Tempera and oil on panel.
13.7 x 11.7 cm.
Artist’s name and label of Sir Augustus Wall Calcott, a previous owner, on the reverse.

According to Jonathan Nelson (1992, p.186) the painting is the central panel for the predella of The Adoration of the Magi in the Uffizi Gallery in Florence. This high altar, completed in 1496, shows members of the Medici family and was created by order of the Augustinian convent of San Donato at Scopeto.

Provenance:
Sir Augustus Wall Calcott R.A. (1779 - 1844), London.
British private collection.
Anonymous sale, Christie’s, 19 June 1987, lot 113.
Christie’s New York, sale 2282, 27 January 2010, lot 263.

Literature:
Jonathan K. Nelson, The later works of Filippino Lippi. From his Roman sojourn until his death (ca. 1489 - 1504), Dissertation New York University, New York 1992, pp. 186 - 187, 324, note 120, fig. 38. Patrizia Zambrano and Jonathan K. Nelson, Filippino Lippi, Milan 2004, p. 596, ill. no. 52.3.

Exhibition:
Arezzo, Palazzo del Comune, Leonardo e dintorni: il Maestro, le botteghe, il territorio, 31 August 2001 - 6 April 2002, pp. 71, 78 and 100ff ., no. 4, fig. 56.

Notes:
In 1988, when Alessandro Cecchi published his essay “Una predella e altri contributi per l’Adorazione dei Magi di Filippino” regarding the original appearance of the altar, he was not aware of the existence of the present painting and referred to a workshop copy instead of the original.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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