Auktion Gemälde Alte Meister – Teil 1

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Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom

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Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Detailabbildung: Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Detailabbildung: Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Detailabbildung: Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Detailabbildung: Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Detailabbildung: Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Detailabbildung: Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Detailabbildung: Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom
Gaspar van Wittel, auch genannt „Gaspare Vanvitelli“, 1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom

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Gaspar van Wittel,
auch genannt „Gaspare Vanvitelli“,
1653 Amersfoort bei Utrecht – 1736 Rom

VEDUTE VON ROM, PIAZZA DEL POPOLOÖl auf Leinwand. Doubliert.
66,5 x 98,5 cm.
In vergoldetem und ornamental reliefiertem Rahmen.

Katalogpreis € 250.000 - 350.000 Katalogpreis€ 250.000 - 350.000  $ 285,000 - 398,999
£ 215,000 - 301,000
元 1,927,500 - 2,698,500
₽ 21,325,000 - 29,855,000

Beigegeben ein ausführliches Gutachten von Dario Succi, Gorizia, in Kopie.

Historisch interessante Darstellung der Piazza del Popolo in Rom vor der wesentlichen Neugestaltung durch Giuseppe Valadier zwischen 1811 und 1822. Links sehen wir den Flaminio Obelisken, den zweitältesten und höchsten Obelisken in Rom. Unter Sety I und Ramses II in Heliopolis errichtet, wurde er im 1. Jahrhundert v. Chr. nach Rom deportiert und zunächst unter Augustus im Cricus Maximus zur Schau gestellt. Dahinter der heute auf der Piazza Nicosia befindliche und erweiterte Brunnen Fontana del Trullo, der 1572 von Giacomo della Porta errichtet wurde und die zwei Kirchen Santa Maria in Montesanto (links) und Santa Maria dei Miracoli (rechts).

Der Maler, dessen Werk überwiegend in Italien entstand, erhielt seine Ausbildung noch in den Niederlanden. Doch 22-jährig war er bereits in Rom beim Bau der Flussregulierung des Tibers beschäftigt. Wie sein als Architekt in Neapel berühmt gewordener Sohn Luigi war also auch er mit stadtarchitektonischen Aufgaben befasst. Dies erklärt auch die in vorliegendem Gemälde erkennbare Dokumentierung der Stadtbefestigung von Florenz. Das bedeutet, dass die Darstellung weit weniger dem touristischen Interesse galt, als andere von ihm bekannten Veduten, wie etwa von Rom, Neapel oder Venedig. Auch die Exaktheit der Detailwiedergabe resultiert aus seiner Kenntnis der Architektur. Ab 1700 wirkte er längere Zeit in Neapel, wo auch sein Sohn Luigi geboren wurde. Die letzten Jahre verbrachte er allerdings überwiegend in Rom, jener Stadt, in der er bereits der gefragteste Vedutenmaler für die Adelshäuser der Colonna, Ottoboni, Albani oder Odescalchi war, deren Villen und Paläste er in Ölbildern dokumentierte. In der Kunstgeschichte wurde sein Werk lange nicht genügend beachtet. Erst eine erste Ausstellung seiner Bilder im Museo Correr in Venedig, 2006, hat die Bedeutung des Malers zu würdigen verholfen.

Literatur:
Dario Succi, Repertorio dei Vedutisti Veneziani dal Seicento all‘Ottocento, Mailand 2025, S. 14. (1472111) (3) (13)



Gaspar van Wittel,
also known as “Gaspare Vanvitelli”,
1653 Amersfoort, near Utrecht – 1736 Rome

ROMAN VEDUTA , piazza del Popolo
Oil on canvas. Relined.
66.5 x 98.5 cm.

Accompanied by a detailed expert’s report by Dario Succi, Gorizia, in copy.

This historically significant depiction shows the Piazza del Popolo in Rome prior to its comprehensive redesign by Giuseppe Valadier between 1811 and 1822. On the left stands the Flaminio Obelisk, the second oldest and tallest obelisk in Rome. Behind appears the Fontana del Trullo fountain, today relocated to Piazza Nicosia and subsequently enlarged. It was originally constructed in 1572 by Giacomo della Porta. The composition also includes two churches: Santa Maria in Montesanto on the left and Santa Maria dei Miracoli on the right.

Literature:
Dario Succi, Repertorio dei Vedutisti Veneziani dal Seicento all’Ottocento, Milan 2025, p. 14.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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