Auktion Gemälde Alte Meister - Teil I

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Jacob Adriaensz Backer, 1608 Harlingen – 1651 Amsterdam, zug.

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Jacob Adriaensz Backer, 1608 Harlingen – 1651 Amsterdam, zug.
Detailabbildung: Jacob Adriaensz Backer, 1608 Harlingen – 1651 Amsterdam, zug.
Detailabbildung: Jacob Adriaensz Backer, 1608 Harlingen – 1651 Amsterdam, zug.
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Jacob Adriaensz Backer, 1608 Harlingen – 1651 Amsterdam, zug.

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Jacob Adriaensz Backer,
1608 Harlingen – 1651 Amsterdam, zug.

DER ZINSGROSCHEN Öl auf Leinwand.
141 x 159 cm.

Katalogpreis € 70.000 - 100.000 Katalogpreis€ 70.000 - 100.000  $ 69,300 - 99,000
£ 63,000 - 90,000
元 491,399 - 702,000
₽ 4,249,000 - 6,070,000

Das Bildthema illustriert die bekannte Bibelstelle nach Matthäus (Mt 22,21). Danach kamen während der Zeit der für das Volk schwer zu ertragenden römischen Steuererhebungen Vertreter der jüdischen Obrigkeit zu Jesus, zeigten ihm eine Münze mit der Frage, ob das Steuergeld an Rom gezahlt werden müsse. Jesus antwortete, auf das Cäsarenbildnis der Münze weisend: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist“. Damit war für die Jesuspartei der politische Konflikt mit Rom vorläufig beruhigt.

Das Thema war in allen Epochen von hoher – vor allem auch politischer – Bedeutung, da der Bibeltext auch den jeweiligen Regierungen Europas das finanzielle Führungsrecht zu geben bedeutete. Vor allem aus diesem Grunde fand das Bildthema weite Verbreitung, von nahezu allen Malern aufgegriffen, von Masaccio, Caravaggio, Tizian oder Rubens, bis hin zu Malern der jüngeren Neuzeit.

Backer hat hier großformatig das Thema nahezu theatralisch in Szene gesetzt, die Figuren in Betrachternähe nahezu lebensgroß gemalt. Der Gestalt des Jesus, der gleichzeitig auf die Münze und zum Himmel weist, steht den bärtigen Männern gegenüber, die teils fragend, teils überrascht blicken.
Von Backers Gemälde sind einige Wiederholungen bekannt, die im Werkverzeichnis (siehe Literatur) aufgeführt wurden. Davon befindet sich eine
Version im Nationalmuseum Stockholm (Inv.Nr. 382), eine weitere in Privatsammlung, ferner wird ein Exemplar in unbekanntem Verbleib genannt (diese?).

Backer kam als Kind mit seiner Familie nach Amsterdam, ging dann etwa 20-jährig nach Leeuwarden, um bei Jacobsz. Lampert (1598-1636) zu studieren. Von diesem Lehrer übernahm er auch die Thematik der Historienmalerei und religiöser Inhalte. A.R.

Literatur:
Zu Biografie und Werk siehe:
Peter van den Brink, Jaap van der Veen, Heinrich Becker, Jacob Backer (1608/09-1651), Katalog anläßlich der Ausstellung „Der große Virtuose, Jacob Backer“ (1608/09-1651), 12. März-7. Juni 2009 im Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen, 29. November 2008-22. Februar 2009 unter dem Titel „Jacob Backer (1608/09-1651), Rembrandts tegenpool“ im Museum Het Rembrandthuis in Amsterdam, Zwolle 2009.
Darin: Peter van den Brink, Oeuvrekatalog der Gemälde Jacob Backers, S. 204, A1ff. (1320132) (11)


Jacob Adriaensz Backer,
1608 Harlingen – 1651 Amsterdam, attributed
THE TRIBUTE MONEYOil on canvas.
141 x 159 cm.

The painting's subject illustrates the well-known passage from the Bible according to Matthew (22:21). During the time of the tax collection by the Romans, which was financially hard for the people, representatives of the Jewish authorities came to Jesus and showed him a coin and asked him whether the tax money had to be paid to Rome. Jesus replied, pointing to the image of Caesar on the coin: “So give back to Caesar what is Caesar's, and to God what is God's”.
A few versions of Backer's painting are known and are listed in the catalogue raisonné (see literature). One of these versions is held at the National Museum in Stockholm (inv. no. 382), another in a private collection, and a copy with unknown whereabouts (this one?).
Backer and his family arrived in Amsterdam when he was a child, aged ca. 20 he went to study and work with Jacobsz Lampert (1598-1636) in Leeuwarden. He adopted the genres of history and religious paintings from his teacher.

Literature:
Regarding his biography and works:
Peter van den Brink, Jaap van der Veen, Heinrich Becker, Jacob Backer (1608/09 - 1651), on occasion of the exhibition “Der Große Virtuose. Jacob Backer (1608/09 - 1651)”, 12th March-7th June 2009 held at the Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen, 29th November 2008-22nd February 2009 titled “Jacob Backer (1608/09-1651), Rembrandts tegenpool” at the Museum Het Rembrandthuis in Amsterdam, Zwolle 2009.
Therein: Peter van den Brink, Oeuvrekatalog der Gemälde Jacob Backers, p. 204, A1 ff.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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