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Edme-Jean Causard, 1720 – 1780

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Edme-Jean Causard, 1720 – 1780
Detailabbildung: Edme-Jean Causard, 1720 – 1780
Detailabbildung: Edme-Jean Causard, 1720 – 1780
Detailabbildung: Edme-Jean Causard, 1720 – 1780
Detailabbildung: Edme-Jean Causard, 1720 – 1780
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Detailabbildung: Edme-Jean Causard, 1720 – 1780
Detailabbildung: Edme-Jean Causard, 1720 – 1780
Edme-Jean Causard, 1720 – 1780

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Edme-Jean Causard,
1720 – 1780

PENDULE ROCAILLE „AU CHINOIS“ Höhe: 80 cm.
Das Zifferblatt signiert „Causard à Paris“ für Edme-Jean Causard „horloger privilégié suivant la Cour“. Bekrönte „C“-Marke.
Paris, um 1745-49.

Katalogpreis € 80.000 - 120.000 Katalogpreis€ 80.000 - 120.000  $ 88,000 - 132,000
£ 72,000 - 108,000
元 567,200 - 850,800
₽ 7,456,000 - 11,184,000

Werk: Schlag auf Glocke zur vollen, halben und viertel Stunde.

Gehäuse: Das geschweifte Gehäuse in matt- und glanzvergoldeter Bronze mit Aufsatz in Form eines sitzenden Chinesen mit Hut und Schirm sowie seitlich angebrachtem Drachen, einem Affen und Vogel sowie stark geschwungenen Volutenfüßen. Das Gehäuse à jour gearbeitet, teils mit rotem Samt hinterlegt (besch.). Auf den Rocaillefüßen sitzen Chinesen mit Fächern, als Bekrönung ebenfalls ein Chinese mit Hut, einen Sonnenschirm haltend, flankiert von einem Affen mit Vogel und einem Drachen. Ein Schlüssel vorhanden. Gehäuse mit seitlichen Schallöffnungen mit Trellismuster, à jour gearbeitet. Minimal besch.
Das Gehäuse ist einer Pariser Meisterwerkstatt zuzuschreiben und von hervorragender Qualität. Die asiatischen Motive befinden sich oftmals auch im Oeuvre von J.J. de Saint Germain, dieser verwendete u.a. Gehäuse von N.J. Marchand, A. Voullet, N. Petit, N. Bonnet, J.P. Latz, R.F. Morlay, E. Roy, F. Goyer und J. de la Feuille. Zu Cousards Kundenkreis gehörten Maréchal de Duras, die Marquise de Langeac, de Massilac und M. Blondel de Gagny.


Zifferblatt: Weißes Emailzifferblatt mit blauen römischen Stunden und schwarzen arabischen Minuten. Aufzuglöchlein über der V und VII. À jour gearbeitete Zeiger für Stunden und Minuten. Verglasung fehlend. Zifferblatt minimal besch. Nicht auf Funktionsfähigkeit geprüft.

Anmerkung:
Ein vergleichbares Beispiel für die hier angebotene Uhr ist die „Pendule rocaille au dromadaire“, welche ebenfalls auf 1745-49 datiert wird, und sich im Musée du Louvre in Paris befindet (Inventarnummer OA 6636).

Literatur:
Vgl. Jean-Dominique Augarde, Les ouvriers du temps, Genf 1990, S. 292 (biografische Angaben).
Tardy, Dictionnaire des Horlogers Français, Paris 1972, S. 116 (biografische Angaben).
Louise Philippe, Edme Causard horloger privilégié suivant la cour, L‘Estampile / L‘Objet d‘Art n°235, 1990, S. 52-57.
Vgl. Hans Ottomeyer und Peter Pröschel, Vergoldete Bronzen, Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, Band 1, München 1986, S. 129 Abb. 2.8.18. (13018111) (13)


Edme-Jean Causard,
1720 – 1780
PENDULE ROCAILLE “AU CHINOIS”Height: 80 cm.
The dial is signed “Causard à Paris” for Edme-Jean Causard “horloger privilégié suivant la cour”. Crowned “C”-mark.
Paris, ca. 1745-49.

Case: With one key. Clock case with sound openings on the sides decorated with openwork trellis ornaments. With minimal damage. The case must have been created by a Paris master workshop and is of excellent quality. Asian motifs can often be found in the oeuvre of Jean-Joseph de Saint Germain) who often also used cases by N.J. Marchand, A. Voullet, N. Petit, N. Bonnet, J.P. Latz, R.F. Morlay, E. Roy, F. Goyer and J. de la Feuille and others. Causard´s clients included Duke de Duras, the Marquise de Langeac, de Massilac and M. Blondel de Gagny.

Notes:
Another comparable example the “Pendulle rocaille au dromadaire” in the Musée du Louvre, Paris (inv. no. OA 6636), also dating 1745 - 49.

Literature:
Cf. Jean-Dominique. Augarde, Les ouvriers du temps, Geneva 1990, p. 292 (with bibliographical references).
Tardy, Dictionnaire des Horlogers Français, Paris 1972, p. 116 (with bibliographical references).
Louise Philippe, Edme Causard horloger privilégié suivant la cour, L’Estampile / L’Objet d’Art n°235, 1990, p. 52-57.
Cf. Hans Ottomeyer und P. Pröschel, Vergoldete Bronzen, Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, vol. 1, Munich 1986, p. 129 ill. 2.8.18.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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