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Saturday, 28 March 2009

Auction Works of Art, Arms and hunting objects

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Südflämischer Meister des 16. Jahrhunderts
Detailabbildung: Südflämischer Meister des 16. Jahrhunderts
Detailabbildung: Südflämischer Meister des 16. Jahrhunderts
Detailabbildung: Südflämischer Meister des 16. Jahrhunderts

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Südflämischer Meister des 16. Jahrhunderts

MARIA MIT DEM KIND UND EINEM VÖGELCHEN

Catalogue price € 18.000 - 20.000 Catalogue price€ 18.000 - 20.000  $ 19,980 - 22,200
£ 15,120 - 16,800
元 140,580 - 156,200
₽ 1,272,420 - 1,413,800

 

Höhe: 100 cm.
Breite: 38 cm.
Tiefe: 27 cm.

Rundplastisch geschnitzte Standfigur in Nussholz, ohne Fassung. Maria im reich gefalteten Mantel auf einem nur schmalen mitgeschnitzten Sockelbrett stehend, in der linken Hand in Höhe der Taille das Kind haltend, die rechte Hand dem Kind entgegengehalten mit einem Vögelchen. Die Standhaltung der Maria gerade, Stand- und Spielbein nur leicht ponderiert, die Knie durch die Mantelfalten durchscheinend, der Mantelbausch über den Ärmel in schüsselförmigem Bogen zum Kind hochgeführt, von dort leicht schräg nach rechts unten gerade weiterziehend. Der Kopf der Maria leicht nach rechts geneigt, das flächig wiedergegebene Gesicht von glattem, in Wellen seitlich herabgeführtem Haar gerahmt, mittelgescheitelt, das Haar zieht in den Kragen des Mantels ein. Der gerade schlanke Nasenrücken wird durch hochgezogene Augenbrauen fortgesetzt, die Augen fein geschnitten, geöffnet, unter Betonung der Augenlider. Der Mund geschlossen. Das Kind mit dem Oberkörper nahezu aufrecht, leicht nach vorne geneigt sitzend, das Köpfchen zurückgewandt, gerahmt von spiralig gedrehten Locken, die Augen weit geöffnet. Die Beine in nahezu zappelnder Bewegung vorgestreckt und kräftig ausgebildet. Der rechte Arm des Kindchens mit dem Ellbogen hochgenommen, die Hand greift nach der Brust der Mutter, die oberhalb des Ausschnittes sichtbar wird. Insofern handelt es sich bei diesem Figurentypus letztlich auch noch um eine “Madonna lactans”. Von besonderem Reiz ist das fein ausgeführte, reich in enge Falten gerüschte Kleidchen des Kindes, das an der Brust mit einer Knotung zusammengehalten wird. In der Hand der Maria ein Vogel mit leicht geöffneten Flügeln, wobei unklar bleibt, ob es sich wie bei mehreren Madonnendarstellungen um einen Vogel oder um die Taube des Heiligen Geistes handelt. (7200769)

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