Thursday, 30 June 2011

Auction 16th - 18th Century Paintings

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Süddeutscher Maler des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Süddeutscher Maler des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Süddeutscher Maler des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Süddeutscher Maler des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Süddeutscher Maler des 18. Jahrhunderts
Detailabbildung: Süddeutscher Maler des 18. Jahrhunderts

261
Süddeutscher Maler des 18. Jahrhunderts

URTEIL DES PARIS Öl auf Holz.
39 x 51,5 cm.
Verso zwei Parkettierleisten.

Catalogue price € 22.000 - 25.000 Catalogue price€ 22.000 - 25.000  $ 23,980 - 27,250
£ 19,360 - 22,000
元 172,260 - 195,750
₽ 1,550,780 - 1,762,249

 

Das griechisch-mythologische Thema in eine Landschaft versetzt, mit seitlichen an den Bildrand ziehenden Waldrändern, im Zentrum Blick zwischen die Figuren in weite, hügelige Landschaft mit sonnenbeschienenen Bergen am Horizont. Links, halb verschattet, sitzt der jugendliche Hirte Paris, nur mit einem Tuch bekleidet und mit Hirtenstab in der rechten Hand, in der linken der goldene Apfel, welcher der Dame seiner Wahl gegeben werden soll. Die drei Göttinnen sind Juno - in den Wolken erscheinend mit Krone, Zepter und zwei Pfauen, ihren Attributen, der Oberkörper nackt, um die Gestalt ein hellblaues, der Himmelsfarbe entsprechendes Tuch gelegt. Am rechten Bildrand steht Minerava (Athena), Göttin der Weisheit, Wissenschaften und des Kriegshandwerkes, dementsprechend mit Helm und Lanze dargestellt, neben ihr zwei Amoretten, die den Schild halten. Paris hat sich der Legende nach jedoch für Venus entschieden, die er hier lächelnd anblickt und die in Begleitung Amors nur leicht durch ein weißes Tuch bekleidet, ihm näher gestellt ist. In den Wolken darüber zwei Amoretten mit Amorbogen und Flammenherz, links in der Nähe der in Lüften schwebenden Juno ebenfalls zwei Amoretten, die auf einer Schale die möglichen Geschenke der obersten Göttin herbeibringen, nämlich Macht und Reichtum - versinnbildlicht durch Krone und Zepter. So sind die Amoretten mit ihren Gegenständen jeweils attributiv den Göttinnen zugeordnet. Demgemäß sitzt zu Füßen des Hirten ein Hund. Der Gemäldestil ist von der französischen Malerei beeinflusst, die Malweise lässt jedoch auf einen süddeutschen Maler - möglicherweise aus dem Raum Eichstätt - schließen. (821654)

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