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Friday, 8 December 2006

Auction Furnitures

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 Standuhr von Johann Martin Arzt, München, mit dem Wappen von Kurfürst Maximilian I. und Elisabeth von Lothringen

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Standuhr von Johann Martin Arzt, München, mit dem Wappen von Kurfürst Maximilian I. und Elisabeth von Lothringen

Aufwendig gearbeitetes Gehäuse in Boulle-Technik mit Silber und Messingeinlagen. Vorderfront auf der Unterseite mit dem Kurhut und dem Spiegelmonogramm, darüber die zwei bayerischen Löwen. Im querovalen Ausschnitt für das Pendel der Uhr haltend. Darüber in feinster Marketerie von Silber und feuervergoldetem Silber die
Darstellung des Sonnengottes Sol sowie des Gottes Kur mit dem Caduceus. Die Seiten der Uhr mit Bandelwerk versehen in feuervergoldetem Silber und Silber von Blüten- , Blatt- und Rankenmotiven. Zu den gekehlten Leisten ebenfalls Intarsien in Silber und feuervergoldetem Silber von Ranken, geschwungenen Blättern und Blütenmotiven. Das Uhrgehäuse selbst überreich mit Silbereinlagen versehen. Rankenornamente mit Blattwerk sowie Maskaron, seitlich Säulen in Form von Lisenen mit ionischen Kapitellen. Als Abschluss nach oben identisches Dekor wie die Seitenwände. Sämtliche Flächen der Uhr mit diesen Metallintarsien versehen. Als Abschluss nach oben ein Aufsatz mit der Darstellung eines Ritters aus späterer Zeit. Acht-Tage-Gehwerk mit rückführender Ankerhemmung. Ankergabel zwischen Zifferblatt und vorderer Platine. Pendel mit Pendelfeder für die Minutenradwelle, Kröpfung im oberen Pendelbereich. Als Pendellinse fungiert ein feuervergoldeter Bronzeadler. Antrieb mit Saiten-, Flaschenzügen und zwei Gewichten. Halbstunden- und Stundenrechenschlagwerk auf Glocke.

Catalogue price € 20.000 - 24.000 Catalogue price€ 20.000 - 24.000  $ 22,200 - 26,640
£ 16,800 - 20,160
元 156,200 - 187,440
₽ 1,413,800 - 1,696,560

 

Rückplatine signiert: “Johann Martin Arzt in München“.
Kupferner Ziffernring ergänzt. Stundenzeiger aus gebläutem Stahl mit bourbonischer Lilie. Zifferblattplatine in Repoussé-Technik mit C-Schnörkel, Rocaille und Medaillon. Mittelfeld in gleicher Technik. Feuervergoldetes Kupfer. Restauriert. Ergänzt.

Höhe: 258 cm. Breite: 45 cm. Tiefe: 27 cm.
München, 2. Hälfte 18. Jahrhundert.

Literatur:
Jürgen Abeler: Meister der Uhrmacherkunst, Seite 42. (641891)

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