Wednesday, 26 September 2018

Auction Sculpture

» reset

Schnitzfigurengruppe Flucht nach Ägypten
Detailabbildung: Schnitzfigurengruppe Flucht nach Ägypten
Detailabbildung: Schnitzfigurengruppe Flucht nach Ägypten
Detailabbildung: Schnitzfigurengruppe Flucht nach Ägypten
Detailabbildung: Schnitzfigurengruppe Flucht nach Ägypten

367
Schnitzfigurengruppe "Flucht nach Ägypten"

Höhe: 33 cm.
Breite: 36 cm.
Nördliche Niederlande, Ende 15. Jahrhundert.

Catalogue price € 6.000 - 8.000 Catalogue price€ 6.000 - 8.000  $ 6,540 - 8,720
£ 5,280 - 7,040
元 46,620 - 62,160
₽ 508,680 - 678,240

You would like to sell a similar artwork in auction?

Consign now Private Sale Service FAQ


Your consignments are always welcome.

Our staff will be happy to personally assist you every step of the way. We look forward to your call.
Get in touch with our experts

 

Further information on this artwork

Dem qualitätvollen Schnitzwerk ist ein ausführliches Gutachten von Dr. Albrecht Miller, Museumsdirektor i.R., Ottobrunn vom 28. Mai 2015 beigegeben. Darin wird das Werk verglichen mit dem Marienaltar des Meisters Ludwig Jupan (1460-1538) in Sankt Nicolai in Kalkar mit der Bemerkung, dass dieser Retabeltypus in den Niederlanden und in Norddeutschland verbreitet war und in Süddeutschland nur vereinzelt vorkommt. Das Gutachten nennt des Weiteren verwandte Arbeiten aus den nördlichen Niederlanden wie etwa das den Kirchenvater Hieronymus zeigende Relief im Erzbischöflichen Museum in Utrecht sowie ein Teilstück einer Kreuzigungsgruppe im Badischen Landesmuseum Karlsruhe.
Die Gruppe in einem Stück in Eichenholz geschnitzt, auf mitgeschnitztem länglichen Rasensockel. Darauf nach rechts Maria auf einem Esel reitend mit dem Kind in der rechten Armbeuge, die linke Hand hält den Zügel. Dahinter folgt links die schlanke Gestalt des Heiligen Josef mit erhobenen Händen, in der rechten Hand einen Stab. Das fein geschnitzte Werk stammt wohl aus einem Gruppenaltar mit Darstellungen aus dem Marienleben. Ob von jeher ungefasst oder von Fassung befreit, lässt sich ohne genauere Untersuchung nicht bestimmen. Der Stab des Heiligen Josef wohl erg. Verleimte Schwundrisse im Sockel.

Literatur:
Friedrich von Gorissen, Ludwig Jupan von Marburg, Düsseldorf 1969, S. 95-102, Abb. 115-202.
Katalog der Bildhauerkunst im Museum Utrecht, Utrecht 1962, Katalog 122, Abb. 49. (1161364) (11)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

X

INFORMATION WE COLLECT

FUNCTIONAL COOKIES

These are technically necessary cookies, which enable us to improve the functionality of our website and to save your privacy setting for your next visit.

OPTIONAL COOKIES

We use the services of Google Analytics and Google Adwords Conversion Tracking to improve the performance of our website constantly. We collect pseudonomized data only and use cookies for this reason. You can find more information in our Privacy Policy.

HAMPEL FINE ART AUCTIONS — one of the leading auction houses in Europe