Auktion März-Auktion Teil II.

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Paar italienische Ansichten von Neapel und dem Vesuv, möglicherweise von Francesco Pisante

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Paar italienische Ansichten von Neapel und dem Vesuv, möglicherweise von Francesco Pisante

In diesem Großformat äußerst seltene Ansichten in Aquarell und Tempera/Gouache von Neapel und dem Vesuv mit nächtlichem Vulkanausbruch. Die Ansicht von Neapel vom Meer aus gesehen. Im Vordergrund einige Kähne, Segelschiffe und weiter hinten zwei Dreimaster, die in der Bucht von Neapel vor Anker liegen. Im Hintergrund Ansicht der Stadt mit den Bergschlössern und bebaut,en Hügeln. Links Mole mit Hafenbefestigung. Am rechten Bildrand der rauchende Vesuv. Helle spätnachmittagliche Stimmung bei leicht rötlich werdendem Horizont. Das Gegenstück zeigt den Vesuv bei nächtlichem Ausbruch, im Vordergrund die mondbeschienene Bucht mit anliegenden Schiffen, auf einer Klippe im Vordergrund mehrere Personen im Kreis stehend, im Gespräch. Des weiteren Fischerkähne mit Leuchtfeuern auf der beruhigten Wasseroberfläche. Aufgerissener Wolkenhimmel mit voller Mondscheibe. Gouache/Papier. Das Papier schwarz gerändert. Auf einem der beiden Blätter die Jahreszahl ´1839´. Links unten Reste der Signatur: ´Pisa...´.Im Passepartout verglast und gerahmt. Einige Ausbesserungen. Gouache/Papier. Je 71 x 50 cm. Das Papier schwarz gerändert. Auf einem der beiden Blätter die Jahreszahl ´1839´. Im Passepartout verglast und gerahmt. (440454)

Katalogpreis € 32.000 - 38.000 Katalogpreis€ 32.000 - 38.000  $ 35,200 - 41,800
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Weitere Informationen zu diesem Werk

Anmerkung 1: Francesco Pisante, Neapolitanischer Zeichner und Kupferstecher, um 1830/33. Schüler des Instituto di Arti in Neapel. Seit 1861 Lehrer an dem selben Institut für Kupfer und Stahlstich. Gestorben am 18.06.1889 in Neapel. Anmerkung 2: In der Darstellung ´ Napoli da Mare ´ ist das Licht der süditalienischen Sonne nicht nur in einzigartiger Weise eingefangen, sondern es reflektiert, es strahlt sogar scheinbar aus dem Bilde heraus, was bei der Wahl von Ölfarbe niemals mit diesem großartigem Effekt möglich gewesen wäre. Auch das nächtliche Gegenstück ´ Eruz (zione) Del 1839 ´ verliert sich mitnichten in Dunkelheit. So absorbiert das Grau keineswegs das Licht, sondern gerade die hier verwandte Technik macht offensichtlich das Unmögliche möglich, nämlich dass Dunkelheit im Kontrast der Elemente in sich zu erstrahlen beginnt. Voraussetzung hierfür ist unter anderem die hervorragende Qualität der Farben bzw. der Pigmente, die seit ihrer Verarbeitung nichts von ihrer Kraft verloren haben. Hinzu kommt, dass der Maler ein für diese Technik sehr großes Format gewählt hat. Man hat ein Paar außerordentlich große Bilder vor sich, die ein wunderschönes, malerisches Sujet zeigen und dem Betrachter ein scheinbar unglaubliches Ereignis mit unglaublicher Wirkung vor Augen führt. Der Erhaltungszustand wie auch die Qualität der Pendants sind dabei erstklassig, was durch Herr Dr. Zeitler, Graphische Sammlung München, bestätigt wurde.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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