Friday, 22 June 2007

Auction Furniture

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Detailabbildung: Paar höfische Pendant-Kommoden, Dresden um 1750, dem Hofebenist Michael Kimmel 1715 - 1794, zugeschrieben.

Lot 56 / Paar höfische Pendant-Kommoden, Dresden um 1750, dem Hofebenist Michael Kimmel 1715 - 1794, zugeschrieben.

56
Paar höfische Pendant-Kommoden, Dresden um 1750, dem Hofebenist Michael Kimmel 1715 - 1794,
zugeschrieben.

Zweischübiges Kommodenpaar auf hohen, elegant geschwungenen Beinen mit Sabots. Die Front und
die Seiten der Kommoden sind leicht bombiert. Die schrägen Beinkanten sind querfurniert. Die Einteilung der Schübe ist “Sans-Travers“ gearbeitet. Die Schürze ist gestürzt gespiegelt furniert. Die Möbel haben eher sparsame Verwendung von Bronzen gefunden, was zur größeren Eleganz des Kommodenpaares beiträgt. Ein Schloss fehlend. Nussbaumfurnier auf Weichholz.

Catalogue price € 150.000 - 180.000

 


Höhe: 90 cm. Breite: 100 cm. Tiefe: 58 cm.
Dresden, um 1750.

Anmerkung:
Michael Kimmel, (1715 - 1794) war einer der bedeutendsten Ebenisten des deutschsprachigen Raumes im 18. Jahrhundert. Als Hoftischler lieferte er vor allem Kommoden für den sächsischen Adel und war berühmt für seine Kommoden à la française. Kimmel arbeitete bis etwa 1750 bei dem Dresdener Kunstschreiner Peter Hoese, der ihn wegen seiner großen Geschicklichkeit, Möbel nach französischem Geschmack zu fertigen, lobte. Auch Dr. Igor A. Jenzen, Konservator der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, schreibt, dass diese Kommoden sicher in die am Dresdener Hof vertretene Gruppe von Möbeln gehört, die mit dem Namen Michael Kimmel verbunden werden. (662479)

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