Thursday, 19 September 2013

Auction 16th - 18th Century Paintings

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 Niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts
Detailabbildung:  Niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts
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585
Niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts

MARS VERFOLGT VENUSÖl auf Leinwand.
176 x 212 cm.

Catalogue price € 50.000 - 60.000 Catalogue price€ 50.000 - 60.000  $ 56,000 - 67,200
£ 45,000 - 54,000
元 398,000 - 477,600
₽ 3,981,000 - 4,777,200

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Mythologische Darstellung, wie sie durch Ovid überliefert ist, hier in lichtgetränktem kompositionellem Aufbau. Gezeigt wird der Kriegsgott Mars links im Bild, der die nach rechts fliehende Venus begehrt. Der Kriegsgott in kräftiger Statur, sein Haupt umgeben von einem blauen Velum, das bogenartig den Oberkörper umzieht, sein Blick begehrlich auf Venus gerichtet, die Hand nach ihr ausgetreckt. Sein Körper ist überlagert und überdeckt vom kindlichen Liebesgott Amor, der mit einer Feuerfackel, in rotem Umhang nach links schwebt und die Leine hält, mit der einer der beiden Schwäne gebunden ist, die den Wagen der Venus ziehen. Der rechte Schwan hält den Kopf in Erregung nach links dem aufdringlichen Mars entgegen. Dem Thema gemäß ist die rechte Hauptfigur fliehend gezeigt, sie hält mit ihrer linken Hand das Band des rechten Schwanes, das um dessen Hals gewickelt ist. Mit der rechten Hand weist sie in die Richtung der Flucht. Ein Putto am rechten Bildrand, der mit der linken Hand ein Ruder hält, weist entsetzt mit dem rechten Zeigefinger auf einen am Boden liegenden Leichnam, um Venus darauf aufmerksam zu machen, welche Kräfte Mars in seinen üblichen Tätigkeiten toben lässt. Dagegen führt Amor mit der Feuerfackel den Plan im Schilde, Mars zum Erfolg zu verhelfen. In diesem divergierenden Sinne sind die Amoretten uneins, ob sie der Liebesaufforderung des Mars oder der Flucht der Venus zustimmen sollen. Demgemäß ist die Szenerie äußerst dicht verwoben und verlangt vom Bildbetrachter längeres Verweilen, um die interessanten Details zu enträtseln. Das Gemälde in hoher, dem genannten Künstler zugemessener Qualität ausgeführt.

Anmerkung:
Dem Gemälde ist ein Zuschreibungstext von Emilio Negro beigegeben, in dem entsprechende Vergleichsbeispiele genannt werden, wie etwa "Die Badende" von 1724 in St. Petersburg. "Herkules und Omphale", im Louvre Paris sowie "Scipio" von 1727 im Museum der schönen Künste in Nancy. In all diesen Bildern erweist sich eine ähnliche physiognomische Wiedergabe wie auch in dem später entstandenen Gemälde "Im Salon des Herkules" von 1736 in Versailles. 1711 hatte der Maler den großen Preis der französischen Akademie erhalten, sein nachfolgender Aufenthalt in Italien hat Einflüsse von Michelangelo, Pietro da Cortona oder von Giovanni Antonio Pellegrini hinterlassen. (9303413)


Dutch Master of the 17th Century
Oil on canvas.
176 x 212 cm.

Expert's report:
Expert's report by Emilio Negro is enclosed.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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