Auktion Gemälde 16. - 18. Jahrhundert

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Nicolas Lancret, 1690 Paris – 1743 ebenda
Detailabbildung: Nicolas Lancret, 1690 Paris – 1743 ebenda
Detailabbildung: Nicolas Lancret, 1690 Paris – 1743 ebenda
Detailabbildung: Nicolas Lancret, 1690 Paris – 1743 ebenda

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Nicolas Lancret,
1690 Paris – 1743 ebenda

FÊTE CHAMPÊTRE Öl auf Leinwand.
41,5 x 55 cm.

Katalogpreis € 135.000 - 145.000 Katalogpreis€ 135.000 - 145.000  $ 148,500 - 159,500
£ 121,500 - 130,500
元 967,950 - 1,039,650
₽ 11,245,500 - 12,078,500

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Beigegeben ein Zertifikat der Galerie Brame & Lorenceau.

Eine Zusammenkunft im Park: während rechts ein Paar Arm in Arm am Waldrand entlang spaziert, kniet links ein junger Mann und erklärt einer jungen Frau seine Liebe mit Überreichung eines Feldblumenstraußes. Weiter hinten eine weitere Frau, eine Anstandsdame sowie eine weitere Figur beim Blumenpflücken. Zwischen den Bäumen ist die Silhouette einer Steinvase zu sehen, sodass deutlich wird, dass sich die Szene im Park zuträgt. Rechts hinten entfaltet sich eine ferne Landschaft. Der Himmel ist ungetrübt blau. Die gesamte Szene ist in sehr lieblichen Pastellfarben gehalten, die in kräftigerer Form in den Hauptpaar wiederzufinden sind. Die Protagonisten sind in helles Licht getaucht und in einer idealisierten Landschaft gleich einer ländlichen Operetten-Umgebung wiedergegeben, die ganz der pastoralen Malerei zur Dekoration kleiner Kabinette der Zeit entspricht.
Nicolas Lancret war ein französischer Genremaler. Obwohl er auch talentierter Zeichner war und zunächst eine Karriere in der Gravur ansteuerte, ließ er diese hinter sich, um sich der Malerei zu verschreiben. Im Atelier des Künstlers Claude Gillot (1673-1722) schloss er mit Jean-Antoine Watteau (1684-1721) Freundschaft, der sowohl Lancrets Stil als auch seine Themenwahl beeinflusste. Watteau ermuntert ihn, auch außerhalb des Ateliers zu malen. 1719 trat er in die Pariser Akademie ein und spezialisierte sich ab da auf die Genremalerei, vor allem auf Fêtes Galantes, eine Bildgattung, die speziell für Watteau von der Akademie erfunden wurde. Das vorliegende Gemälde zählt zu den zahlreichen Gemälden, die er zur Dekoration der Räume des Adels malte, darunter auch Räume für Ludwig XV. Seine fröhliche Malweise zeugt von der Sorglosigkeit der aristokratischen Schicht jener Epoche, die sich den galanten Freuden des Lebens hingab. †

Literatur:
Wird ins Werkverzeichnis von Fabienne Charpin-Schaff aufgenommen (Wildenstein Foundation). (1111076) (10)


Nicolas Lancret,
1690 Paris - 1743 ibid.

FÊTE CHAMPÊTRE

Oil on canvas.
41.5 x 55 cm.

Accompanied by a certificate of authenticity by Galerie Brame & Lorenceau.

The whole scene is painted in very soft pastel colours, except the main couple, which is painted in bolder colours. The protagonists are depicted in bright light and set in an ideal landscape, reminiscent of an operetta stage stetting, entirely in the tradition of pastoral painting so typical for the decoration of small cabinets at that time.
Nicolas Lancret was a French genre painter. Despite being a very talented draughtsman and initially planning on a career in engraving, he quickly focused on his painting career. He became friends with Jean-Antoine Watteau, while working at the studio of Claude Gillot and Watteau influenced his style and his choice of topics. The painting on offer in this lot is one of many that he painted to decorate the rooms of the aristocracy, including those of King Louis XV of France. His cheerful manner of painting reflects the carelessness of the aristocratic class of that era that indulged in the gallant pleasures of life. †

Literature:
To be included in the catalogue raisonné by Fabienne Charpin-Schaff (Wildenstein Foundation).

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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