Thursday, 7 December 2017

Auction Sculpture and works of art

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Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube
Detailabbildung: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube
Detailabbildung: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube
Detailabbildung: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube
Detailabbildung: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube
Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube

Lot 105 / Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube

Detail images: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube Detail images: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube Detail images: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube Detail images: Mondsichelmadonna mit Jesuskind und einer Traube

105
Mondsichelmadonna mit Jesuskind
und einer Traube

Höhe: 94 cm.
Um 1470/80.

Catalogue price € 32.000 - 36.000 Catalogue price€ 32.000 - 36.000  $ 36,160 - 40,679
£ 27,200 - 30,600
元 242,560 - 272,880
₽ 2,321,280 - 2,611,440

 

Lindenholz, geschnitzt, hinten gehöhlt. Schlanke Körperform, leicht S-förmig angelegt, in Nachwirkung des sogenannten weichen Stils der "Schönen Madonna". Der Gürtel betont hoch und eng geschnürt, das Oberteil des Kleides eng anliegend, im Unterteil Betonung durch drei parallel senkrecht geführte Falten. Das Jesuskind in der linken Armbeuge sitzend, von der Hand gehalten. Der rechte Arm sowie die Hand stark angewinkelt, mit einer Traube in der Hand, deren obere Beere vom Händchen des Kindes ergriffen wird, während es den rechten Arm an den Oberkörper der Mutter legt. Das Gesicht äußerst fein geschnitten, mit hoher Stirn und mit betont herausgearbeiteten Augenlidern im leicht schrägen Augenschnitt. Entsprechende Bearbeitung im Gesicht des Kindes. Der Mantel in der Gesamterscheinung mandorlaförmig komponiert, von links nach rechts hochgezogen, die Falten im Wechsel von Spitzbogen- und Krüppelfalten, wobei von der linken Hand der Madonna ein gerader Saum herabzieht und breitflächig zum Fuß geführt wird. Die Fußspitze auf einer schmalen und vom Gewand mittig überlappten Mondsichel aufstehend.
Die ehemalige Fassung weitgehend abgenommen, mit noch erkennbaren Farbspuren des roten Kleides sowie der Blaufarbe in einigen Falten des Mantels. Körperhaltung und Schnitzstil zeigen Verwandtschaft mit der Kunst des Malers (1430-1491), der ebenfalls aus dem oberrheinischen Bereich kommt, womit die Figur durchaus in den Raum Colmar oder Breisach eingeordnet werden kann. Rest. (1131282) (11)

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