Auction Old Master Paintings - Part II

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Maler des 17. Jahrhunderts, Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)
Detailabbildung: Maler des 17. Jahrhunderts, Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)
Detailabbildung: Maler des 17. Jahrhunderts, Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)
Detailabbildung: Maler des 17. Jahrhunderts, Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)
Detailabbildung: Maler des 17. Jahrhunderts, Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)
Detailabbildung: Maler des 17. Jahrhunderts, Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)
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Maler des 17. Jahrhunderts, Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)

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Maler des 17. Jahrhunderts,
Kopie nach Anthonius van Dyck (1599-1641)

DIANA UND EINE NYMPHE VON EINEM SATYR ENTDECKT Öl auf Leinwand.
160 x 233 cm.
In vergoldetem Rahmen.

Catalogue price € 5.000 - 6.000 Catalogue price€ 5.000 - 6.000  $ 6,000 - 7,200
£ 4,500 - 5,400
元 38,600 - 46,320
₽ 430,950 - 517,140

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Das vorliegende Gemälde geht zurück auf ein Original im Prado in Madrid, das jetzt der Werkstatt des van Dyck zugeschrieben wird. Im Zentrum des Gemäldes die schlafende Diana vor einem Baum in einem durchsichtigen hellblauen Gewand, das ihre Brust freilässt, und einem rot glänzenden, faltenreichen Stoff, der ihre Beine umschmeichelt. Sie hat die Augen geschlossen und schläft, dabei hat sie ihren Kopf in ihre rechte Armbeuge gelehnt, mit der sie sich an einem Baum abstützt. Neben ihr eine schlafende Nymphe in einer bläulichen Tunika und einer Perlenkette um den Hals. Neben den beiden hinter einem Baum hervorkommend ein nackter Satyr, der sie entdeckt und mit seiner linken ausgestreckten Hand nicht nur auf Diana zeigt, die vielleicht das Endziel seiner Begierden ist, sondern auch auf den am linken unteren Bildrand liegenden, goldenen Köcher mit den Pfeilen, den Bogen und den daneben liegenden schwarz-weißen Hund. Während der Hund zu schlafen scheint und die Waffen der Diana in der Ecke liegen, vermittelt die halbe Nacktheit der Göttin ein Gefühl der Verwundbarkeit. Im Vordergrund rechts sind zahlreiche Wildstücke gestapelt, darunter auch ein Hirsch mit prächtigem Geweih, ein Kaninchen, ein Fuchs und ein großer Pfau, dessen große Federn nach rechts in den noch blauen Himmel, eines wohl zu Ende gehenden erfolgreichen Jagdtages ragen. Qualitätvolle Malerei, in der durch die gekonnte Lichtführung der helle Körper der Diana gegenüber dem dunkelbraunen Hintergrund und umgekehrt der bräunliche Körper des Satyr gegenüber dem hellblauen Himmel mit weißen Wolkenformationen besonders herausgestellt werden. Rest., einige Retuschen.

Anmerkung 1:
Das Originalgemälde im Prado in Madrid wurde bis zum Jahr 2002 als „Diana und Endymion von einem Satyr entdeckt“ aufgeführt, aber L. Ruiz wies nach, dass es sich bei der Szene um Diana und eine Nymphe handelt, da die neben Diana schlafende Figur weiblich ist.

Anmerkung 2:
Rückseitig handschriftlicher Vermerk „Schloß Stadendreif“ (wohl deutscher Oberkommandoposten in Belgien während dem 1. Weltkrieg). (1251363) (18)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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