Friday, 5 December 2008

Auction Collection Paintings & Sculpture

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Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris
Detailabbildung: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris
Detailabbildung: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris
Detailabbildung: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris
Detailabbildung: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris
Detail images:  Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris

Lot 139 / Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris

Detail images: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris Detail images: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris Detail images: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris Detail images: Joseph van Bredael, 1688 Antwerpen - 1739 Paris

139
Joseph van Bredael,
1688 Antwerpen - 1739 Paris

DORFLANDSCHAFT MIT
RASTENDEN REISENDEN

Catalogue price € 35.000 - 40.000 Catalogue price€ 35.000 - 40.000  $ 39,549 - 45,199
£ 29,750 - 34,000
元 265,300 - 303,200
₽ 2,538,900 - 2,901,600

 

Öl auf Kupfer.
22,8 x 18 cm.


Das Gemälde bietet den Blick in eine Baumschneise mit breitem Weg, auf dem von Pferden gezogene Karren zu sehen sind, daneben zahlreiches Fußvolk sowie zwei Reiter im Vordergrund. Links unter einem hohen Baum eine Häusergruppe, das Haupthaus mit Treppengiebel, der Anbau mit Strohdach. Dahinter weitere Gebäude sowie ein hinter den Bäumen nur schwach sichtbarer Kirchturm. Rechts am Bildrand ist, ebenfalls hinter schlanken Bäumen, eine Häusergruppe sichtbar. In feiner Pinseltechnik sind Personen und Tiere wiedergegeben, rechts eine Rinderherde, rechts unten ein am Boden sitzendes Bauernpaar mit Körben, die Frau mit rotem Kleid und weißem Kopftuch, der Mann mit blauem Wams. Zwischen den Figuren und Tieren sind Geräte abgestellt, Fässer oder ein Wagenrad in der Nähe des Hauses, neben dem eine Frau Hühner füttert.

Anmerkung:
Der Künstler Joseph (Jozef) van Bredael wird bereits 1706 urkundlich erwähnt, als für den Kunsthändler Jacob de Witte tätig. War 1736 in Paris tätig und wurde dort Mitglied der Académie Royale und Hofmaler des Duc d’Orleans. Der Maler hat nach dem Sohn Jan Brueghels d.J. das bildnerische Erbe Jan Brueghels d.Ä. in vielen Kompositionen wachgehalten und bis ins 18. Jahrhundert hineingeführt.

Gutachten:
Dem Gemälde ist ein ausführliches Gutachten von Dr. Klaus Ertz, Lingen, vom 27.9.2008 beigegeben, in dem das Gemälde dem genannten Künstler zugewiesen wird, mit zahlreichen Bild- und Dokumentationsbeispielen. Dem Gutachten entsprechend zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden. (7200730)

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