Wednesday, 7 December 2016

Auction 16th - 18th century paintings

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Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda
Detailabbildung: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda
Detailabbildung: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda
Detailabbildung: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda
Detailabbildung: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda
Detailabbildung: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda
Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda

Lot 1245 / Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda

Detail images: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda Detail images: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda Detail images: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda Detail images: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda Detail images: Joos de Momper der Jüngere, 1564 Antwerpen - 1635 ebenda

1245
Joos de Momper der Jüngere,
1564 Antwerpen - 1635 ebenda

GROSSE LANDSCHAFT MIT DARSTELLUNG EINES RÄUBERISCHEN ÜBERFALLS AUF EINE REISEGRUPPEÖl auf Holz.
71 x 124,8 cm.

Catalogue price € 30.000 - 40.000 Catalogue price€ 30.000 - 40.000  $ 33,900 - 45,199
£ 25,500 - 34,000
元 227,400 - 303,200
₽ 2,176,200 - 2,901,600

 

Beiliegend eine Expertise von Dr. Walther Bernt, München vom Februar 1979 sowie von Dr. Klaus Ertz, Lingen vom 22.6.1999.

Das großformatige Gemälde ist sowohl in der Bedeutung für die flämische Landschaftsmalerei aber auch für die Genredarstellung von Ereignissen des 17. Jahrhunderts besonders bemerkenswert. Die Szenerie ist von erhöhtem Standpunkt aus der Kavaliersperspektive gesehen. Mit weitem Blick über eine Landschaft, die von rechts erhöhtem Gelände nach links unten zieht, mit einem Städtchen zwischen Bäumen, das durch die Kirchtürme den Blick auf sich zieht. Weiter nach rechts oben gefolgt von zwei weiteren Dörfern oder Städtchen jeweils mit Türmen. Rechts auf einem hügeligen Gelände eine höher stehende Windmühle überhalb eines tieferliegenden Hauses. Auffallend ist der weite hell beleuchtete Hügel, dem ein Weg kurvig nach hinten zieht. Darauf Reiter sowie ein weiterer, bereits in dunklerer Farbgebung wiedergegebener, Reiter, der sich der Gruppe nähert. Die mehrfigurige Szenerie im Vordergrund mit einem Reisewagen, der soeben von einer Räuberbande geplündert wird. Die adelig gekleideten Personen, wie ein junger Mann in der unteren Mitte sowie eine am Boden kniende und um Gnade bittende Frau rechts neben einem der Räuber, sind höfisch gekleidet. Ein weiterer ebenfalls gefesselter Mann scheint sich von einer Frau zu verabschieden. Die grimmmigen Gestalten der Räuber zum Teil zu Pferde und bewaffnet, sind dabei das Raubgut auf ihre Pferden zu binden, während ein weiterer Bewaffneter mit Flinte und Federhut von links sich der Gruppe nähert. Scheinbar unbeteiligt sind die im linken Mittelgrund in heller Farbigkeit wiedergegebenen Figuren, die die Szenerie offensichtlich noch nicht bemerkt haben. Besonders originell erscheint der Oberkörper mit Gesicht und Hut eines Mannes durch die Öffnung des Planwagens gesehen, was einen markanten Aspekt im Bild liefert. Farbkompositorisch hat der Maler gegen die überwiegende blau-grün Farbigkeit der Landschaft einzelne bewusst gesetzte Rotwerte in den Staffagefiguren gesetzt. Nach Auskunft der Expertise wurden die Figuren und Tierstaffage von einem Maler in der Nachfolge des Sebastian Vrancx (1573-1647) ins Bild gesetzt. (1080961)


Joos de Momper the Younger,
1564 Antwerp - 1635 ibid.

LARGE LANDSCAPE SCENEREY WITH ROBBERS AMBUSHING A TRAVELLING PARTY

Oil on panel.
71 x 124.8 cm.

Enclosed:
Expert’s report by Dr Walther Bernt, Munich, February 1979.
Expert’s report by Dr Klaus Ertz, 22 June 1999, Lingen.

This large format painting is remarkable both due to its importance for Flemish landscape painting and for genre paintings of events of the 17th century. According to the expert’s report, the staffage figures and animals were added to the painting by a master in the style of Sebastian Vrancx (1573 - 1647).

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.