Thursday, 11 December 2014

Auction 16th - 18th Century Paintings

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Johannes Voorhout, 1647 Amsterdam – 1723 Amsterdam
Detailabbildung: Johannes Voorhout, 1647 Amsterdam – 1723 Amsterdam
Detailabbildung: Johannes Voorhout, 1647 Amsterdam – 1723 Amsterdam
Detailabbildung: Johannes Voorhout, 1647 Amsterdam – 1723 Amsterdam
Detailabbildung: Johannes Voorhout, 1647 Amsterdam – 1723 Amsterdam
Detailabbildung: Johannes Voorhout, 1647 Amsterdam – 1723 Amsterdam

540
Johannes Voorhout,
1647 Amsterdam – 1723 Amsterdam

ABRAHAM BEWIRTET DIE DREI ENGEL Öl auf Leinwand.
50 x 73 cm.

Catalogue price € 8.000 - 10.000 Catalogue price€ 8.000 - 10.000  $ 9,120 - 11,399
£ 7,120 - 8,900
元 62,480 - 78,100
₽ 572,880 - 716,100

 

Die altbiblische Szene nach dem ersten Buch Moses, Kap. 18 (1-22, 23-33) zeigt Abraham an einem langen, gedeckten Tisch in ehrfürchtiger Haltung vor den drei Engeln kniend, von denen er erfährt, dass er und seine betagte Frau Sarah noch einen Sohn empfangen würden. Das Thema ist in vielfältiger Weise in der Kunstgeschichte dargestellt worden. Hier hat der Maler die Szene außerhalb des palastartigen Gebäudes wiedergegeben, unter einer Laube mit Spalieren, vor denen der weiß gedeckte Tisch mit prachtvollen Speisen plaziert ist. Zwei der Engel an den Tischenden sitzend, der dritte vor der Tischkante stehend im Gespräch mit Abraham ihm offenbar die Weissagung eröffnend. Die Engel in hellen, langen Kleidern mit geöffneten Flügeln und jugendlichen Gesichtern, wobei der links am Tisch sitzende Engel Blickkontakt mit dem Betrachter aufnimmt. Rechts im Bild am Anstieg der Steintreppe ein Hocker mit darauf liegender Metallplatte, stillebenhaft gefüllt mit Obststücken. Darüber nur einen schmalen, oberen Ausschnitt des Gemäldes bildend, der Türeingang zum Haus, aus dem Sarah, die Gemahlin Abrahams, auf die Szene herabblickt. Insgesamt in zurückhaltender, eleganter Farbgebung mit Beleuchtung von links oben. Das Gemälde in guter Erhaltung. (991082) (11)


Johannes Voorhout,
1647 Amsterdam – 1723
Oil on canvas.
50 x 73 cm.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.