Department 19th - 20th Century Paintings in the auction

Wednesday, 5 July 2017

19th - 20th Century Paintings

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Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin

Lot 346 / Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin

Detailabbildung: Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin Detailabbildung: Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin Detailabbildung: Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin Detailabbildung: Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin Detailabbildung: Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin Detailabbildung: Johann Georg Meyer von Bremen, 1813 Bremen – 1886 Berlin

346
Johann Georg Meyer von Bremen,
1813 Bremen – 1886 Berlin

DER KLEINE SCHLAFENDE BRUDER, 1856 Öl auf Leinwand.
44,5 x 36,5 cm.
Mittig unten signiert und datiert.

Estimate: € 7.000 - 10.000

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Zentrales Thema des an der Düsseldorfer Kunstakademie ausgebildeten Künstlers war das Leben und die Gefühlswelt des Kindes, die er in zahlreichen stets stark empfindsamen Genredarstellungen wiedergab. Im Lexikon der Düsseldorfer Malerschule heißt es zu ihm: „Sein Oeuvre kennzeichnet gekonnte und auf sorgfältigen zeichnerischen Studien beruhende Menschendarstellung sowie sichere Erfassung räumlicher Zusammenhänge. Die Bilder sind feinmalerisch in kleinen Formaten ausgeführt...“. Diese Bilder waren u.a. auch bei Auswanderern nach Amerika beliebt, bewahrten sie doch so ein besonders zartfühlendes Bild der Heimat bei sich.
Das vorliegende Gemälde ist ein sehr schönes Beispiel für dieses Genre. Zu sehen ist ein abgedunkeltes Zimmer, in das ein heller, aber sanfter Lichtstrahl die Gestalten zweier Kinder an der der Wiege ihres schlafenden Geschwisterchens erhellt. Dieses liegt in völliger Ruhe in seiner Wiege, die Rassel vom kindlichen Spiel noch fest in der Hand. Mit liebevollem und auch leicht besorgtem Blick betrachten die Kinder das Geschwisterchen. Der Knabe hält, wie um Gottes Segen auf das Kind zu erbeten, die Hände gefaltet an der Wiege, die große Schwester legt ihm dabei unterstützend die Hand auf die Schulter. In diese verschworene kleine Dreiergesellschaft erhält der Betrachter einen Einblick und fühlt sich durch die Nähe zum Motiv gleichsam aufgenommen. (11109016) (12)

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