Thursday, 7 December 2017

Auction 15th - 18th century paintings

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Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659

Lot 378 / Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659

Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659 Detailabbildung: Jan Brueghel d. J., 1601 – 1678 in Zusammenarbeit mit Frans Wouters, 1612/14 – 1659

378
Jan Brueghel d. J.,
1601 – 1678
in Zusammenarbeit mit Frans Wouters,
1612/14 – 1659

FLORA UND ARMOR IM BLUMENGARTEN ZWISCHEN JUNGBRUNNEN UND PARFUM-DESTILLIEROFEN Öl auf Metallplatte, mit Leinen hinterlegt.
75 x 87,5 cm.

Catalogue price € 60.000 - 80.000

 

Dem Gemälde ist ein Gutachten von Dr. Klaus Ertz vom 17. November 2017 beigegeben.

Das Gesamtthema von merkwürdiger, aber höchst interessanter Symbolik. Gezeigt ist eine in die Ferne ziehende Landschaft mit blauen Hügeln im Hintergrund und einem Flusslauf, davor ein bewaldeter Hügel. Im Vordergrund eine höfische Gartenterrasse mit rechts stehendem Gebäude und in die Mitte des Bildes hereinziehender Balustrade. Davor am Boden, in gold-beigem Umhang, die Frühlings- und Jugendgöttin Flora sitzend, die ein Füllhorn mit Blüten hält, während ihr das geflügelte Armorknäblein einen weiteren Strauß entgegenstreckt. Am Boden verstreut, und links in Stauden und Vasen vorgeführt, zahlreiche Blüten, blühende Pflanzen sowie Blütenvase und Blumenkorb. Dazwischen ein Putto mit rotem Umhang, der an einer Duftnelke riecht. Zwischen den Figuren ein Hund mit erhobener Schnauze, Sinnbild für den Geruchssinn. Rechts vor dem Destillierofen ein Orangenbäumchen mit prächtiger Zierhenkelvase. Dahinter auf den Stufen des Ofens Alchemiegefäße, Destillationsapparate und entsprechendes Werkzeug. In der Ofenöffnung lodert das Feuer. In der rechten unteren Ecke bereits Flakons und Parfümflaschen neben Gewürzdöschen und weiteren Utensilien abgestellt. Dazwischen ein Meerkatzenäffchen, das hier als Symbol für die Fragwürdigkeit der künstlich erzeugten Düfte stehen mag. Im Zentrum des Bildes, im Mittelgrund, ein rundes Brunnenbecken mit runder, auf Balusterbeinen stehenden Brunnenschale, bekrönt durch einen Putto. Bei den Blumen handelt es sich überwiegend um dufterzeugende Gewächse. Dies alles mag das Bild in seiner Gesamtheit als Allegorie der fünf Sinne zu sehen sein. Landschaft, Blumen und Figuren in Zusammenarbeit der beiden Maler entstanden. (1131482) (2) (11)

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