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Gemälde 16. - 18. Jahrhundert
Donnerstag, 10. Dezember 2015

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Detailabbildung: Jacob van de Kerckhoven, um 1637 Antwerpen - um 1712 Venedig, zug.

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Jacob van de Kerckhoven, um 1637 Antwerpen - um 1712 Venedig, zug.
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Detailabbildung: Jacob van de Kerckhoven, um 1637 Antwerpen - um 1712 Venedig, zug.
Detailabbildung: Jacob van de Kerckhoven, um 1637 Antwerpen - um 1712 Venedig, zug.

350
Jacob van de Kerckhoven,
um 1637 Antwerpen - um 1712 Venedig, zug.

STILLLEBEN MIT ERLEGTEM WILD Öl auf Leinwand. Doubliert.
115 x 160 cm.
Gerahmt.

Katalogpreis € 15.000 - 20.000 Katalogpreis€ 15.000 - 20.000  $ 16,050 - 21,400
£ 12,000 - 16,000
元 116,400 - 155,200
₽ 1,402,350 - 1,869,800

Jacob van de Kerckhoven gesellte sich in Antwerpen zum Kreis um Jan Fyt (1611-1661), zu dessen treustem Anhänger er bald wurde und dessen gegenständliches Repertoire er übernahm. Zu einem gewissen Zeitpunkt - das genaue Datum ist unbekannt - begab sich Jacob van de Kerckhoven nach Venedig, wo er dann den Rest seines Lebens verbrachte. Die ältesten Dokumente, die ihn betreffen, stammen aus dem Jahr 1687. Er erscheint im Register der Bruderschaft der 74, 76, 78, Fraglia dei pittori“, der Malergilde der Serenissima. In Venedig nahm Jacob nun den Namen Giacomo da Castello an und wurde zum überragenden Stilllebenmaler der venezianischen Malerei des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Auch wenn alle seine Stillleben ausgezeichnet waren, so wurde er doch berühmt vor allem für seine Jagdstillleben mit ihren im Vordergrund aufgereihten erlegten Tieren vor einer Waldlandschaft. Zu dieser Kategorie gehört auch das vorliegen-de großformatige Werk. Hier erkennt man deutlich sein Talent für die Darstellung von Tieren: die minutiös wiedergegebenen Federn der verschiedenen Vögel, das Fell der Hasen, die auf fast allen seiner Gemälde wiederzufinden sind. Das erlegte Wild wird ausgewogen und mit objektivem Blick dargestellt. Jedes Detail wird genauestens wiedergegeben. Der Maler verwendete bei dem uns vorliegenden Werk ungewohnt düstere Farben, sodass es scheint - wie auch im Falle der beiden Ovale gleichen Inhalts, die in der Pinacoteca dell'Accademia dei Concordi in Rovigo zu sehen sind -, er habe hier bewusst an die sogenannten „Tenebrosi“, Werke eines gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Venedig verbreiteten Malstils, erinnern wollen. (1031771) (21)


Jacob van de Kerckhoven,
ca. 1637 Antwerp - ca. 1712 Venice, attributed

STILL LIFE WITH KILLED GAME

Oil on canvas. Relined.
115 x 160 cm.
Framed.

In Antwerp Jacob van de Kerckhoven joined the circle around Jan Fyt (1611-1661) and soon became his most loyal follower, adopting his specific repertoire. At some point (the exact date is not known) Jacob van de Kerckhoven relocated to Venice, where he remained for the rest of his life. The oldest documents relating to him being there date from 1687. He appears in the register of the “Fraglia dei pittori“ brotherhood, the painter's guild of Venice. In Venice Jacob adopted the name “Giacomo da Castello“ and became a superior still-life painter of Venetian painting of the late-17th and early-18th century. Even though all his still lifes were excellent, he became especially famous for his hunting still lifes with slain animals lined up in the foreground against the backdrop of a forest landscape. The present large-format painting also falls within this category. His talent in the depiction of animals is clearly recognisable: the minutely painted feathers of the different birds and the hares' fur are details that can be found in almost all of his paintings. The game is depicted in a balanced composition with an objective view. Every detail is rendered in great detail. The artist applied unusually sombre colours in the present work (as can be seen in the two oval paintings with the same subject held at the Pinacoteca dell'Accademia dei Concordi in Rovigo), as if he deliberately wanted to recall the so called “Tenebrosi“, a popular painting style in Venice towards the end of the 17th century.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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