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Friday, 5 December 2008

Paintings

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Hyacinthe Rigaud, 1659 Perpignan - 1743 Paris, Werkstatt
Detailabbildung: Hyacinthe Rigaud, 1659 Perpignan - 1743 Paris, Werkstatt
Detailabbildung: Hyacinthe Rigaud, 1659 Perpignan - 1743 Paris, Werkstatt
Detailabbildung: Hyacinthe Rigaud, 1659 Perpignan - 1743 Paris, Werkstatt

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Hyacinthe Rigaud,
1659 Perpignan - 1743 Paris, Werkstatt

PORTRAIT DES DUC D’ANTIN

Catalogue price € 44.000 - 48.000 Catalogue price€ 44.000 - 48.000  $ 49,280 - 53,760
£ 39,600 - 43,200
元 350,240 - 382,080
₽ 3,503,280 - 3,821,760

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Öl auf Leinwand.
145 x 114 cm.
Im vergoldeten Rahmen mit eleganten Régence-Schnitzereien.


Dargestellt ist der Duc d’Antin, 1665 - 1736, Stiefsohn König Ludwig XIV. Nahezu in Lebensgröße im Dreiviertelportrait wiedergegeben, im Harnisch und mit darübergelegtem, blauem Mantel mit Hermelin. Körperhaltung leicht nach links, der Kopf in Gegenbewegung nach rechts, gerahmt von graugepuderter Allongeperücke. Seine rechte Hand auf einen Feldherrnstab gestützt, die linke in eleganter Pose an die Hüfte gelegt. Seitlich unter dem zurückgerafften Mantel der Schwertknauf, darüber der Orden de Saint Ésprit (Kreuz mit Wiedergabe der Heilig-Geist-Taube). Der Dargestellte vor wolkiger Abendlandschaft, links abgestellt der zur Rüstung gehörige Helm mit Visier. Der Glanz der polierten Rüstung polychrom schimmernd, die weit herabgezogenen Haarlocken wie zufällig über den Mantel fallend, was die legere Stil-haltung der Zeit nach 1700 charakterisiert. In dieser Weise ebenso das Ordensband weit unterhalb der Taille (später) angesetzt. Feine, hochqualitätvolle Malerei von der Hand des Meisters unter Beteiligung der Werkstatt. Der Orden mit Ordensband als spätere Einbringung, nachdem der Orden verliehen wurde, das Verleihdatum unbekannt.

Anmerkung:
Die Eigenhändigkeit des Gemäldes sowie die Werkstattbeteiligung ist dankenswerterweise vom Verfasser des Werkverzeichnisses zu Hyacinthe Rigaud, Stephan Perrau, einem Schreiben von Professor Börsch-Suppan, Berlin, sowie Ludwig Meyer, Archiv für Kunstgeschichte München, erfolgt. Sämtliche gutachterlichen Stellungnahmen sind sich darin einig, dass es sich bei vorliegendem Bild um eine Werkstattarbeit handelt, vor eventuellen späteren Wiederholungen.
Alastair Laing, Curator of Pictures & Sculpture, The national Trust, London, schreibt: „(...) It’s impossible to asses the portraits produces by Rigaud himself, by members of his studio, and by ousider copyists, and to differentiate between them without seeing them in the flush. In the case of the Duc D’Antin it is particulary difficult, because copies were being produced by the studio before the original has been completed (...) The copyist used the already completed bust, and combined it with the body tin draped armour of the identically posed portrait of the maréchal de Villars, which Rigaud painted in 1704 (...) Even in the photograph of your picture, one can clearly see the gold and silver of d’Antin’s belt showing through the blue ribaud, so it is clear that this part was painted later - making it stay likely that your picture - which looks of good qulity in the photograph - is a product of Rigaud’s studio and not of some later outsider copyist.“

Prof. Börsch-Suppan nimmt folgendermaßen Stellung: „Das Rigaud-Bildnis ist eines der imposantesten, das der Maler geschaffen hat. Wo sich das Original befindet, ob es überhaupt noch vorhanden ist, ist nicht bekannt. Man kennt es durch drei Kopien in Versailles und Stichreproduktionen von F. Cherau, N. Tardieu und J. Audran.“ Im selben Schreiben wird das Gemälde als eine völlig überzeugende frühe Wiederholung des Künstlers und seiner Werkstatt eingestuft, mit der Bemerkung, dass der Orden später hinzugefügt worden ist. „(...) das Datum der Erfindung ist für 1708 gesichert. Auf den drei Kopien in Versailles befindet sich das Ordensband schon in der ursprünglichen Anlage.“

Damit dürfte klargestellt sein, dass das hier vorliegende Bild vor den späteren, heute in Versailles befindlichen Gemälden entstanden ist, da der dem Dargestellten verliehene Orden hier im Bild später eingefügt wurde. Auch Ludwig Meyer ist dieser Auffassung, in dem er eine spätere Entstehung des Bildes aus den genannten Gründen ausschließt. (721491)

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