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Impressionisten & Moderne
Donnerstag, 25. März 2021

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Henri-Théodore Fantin-Latour, 1836 Grenoble - 1904 Buré

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Henri-Théodore Fantin-Latour, 1836 Grenoble - 1904 Buré
Detailabbildung: Henri-Théodore Fantin-Latour, 1836 Grenoble - 1904 Buré
Detailabbildung: Henri-Théodore Fantin-Latour, 1836 Grenoble - 1904 Buré
Detailabbildung: Henri-Théodore Fantin-Latour, 1836 Grenoble - 1904 Buré
Detailabbildung: Henri-Théodore Fantin-Latour, 1836 Grenoble - 1904 Buré
Henri-Théodore Fantin-Latour, 1836 Grenoble - 1904 Buré

882
Henri-Théodore Fantin-Latour,
1836 Grenoble - 1904 Buré

AUBÉPINES ROSES, 1871Öl auf Leinwand. Doubliert.
50 x 39 cm.
Rechts oben signiert und datiert „Fantin Mai“ 1871. Rückwärtige Etiketten und alte Auktionsnummern.
In vergoldetem Rahmen.

Katalogpreis € 125.000 - 200.000 Katalogpreis€ 125.000 - 200.000  $ 123,750 - 198,000
£ 112,500 - 180,000
元 877,500 - 1,404,000
₽ 7,587,500 - 12,140,000

Vor dunklem unbestimmtem Grund ein Zweig eines rosa blühenden Weißdorns mit kleinen zwarten Blüten und seinen charakteristischen gelappten sich im Spiel des Lichteinfalls den Raum bildenden Blätter. Fantin Latour hatte mit vielen Künstlern seiner Zeit Kontakt, er lernte nicht nur Edgard Degas, Èdouard Manet, Barthe Morisot und James McNeill Whistler kennen, sondern begegnete 1859 auch Gustave Courbet, in dessen Atelier er auch arbeitete. Nachdem er 1864 in der Royal Academy of Arts in London ausgestellt hatte, waren seine Blumenarrangements sehr beliebt, auf deren Produktion er sich sich nun konzentrierte – eines davon bieten wir mit diesem Los an, das weniger dem Impressionismus der Zeit, als viel mehr dem Realismus verpflichtet ist.
 
Biografie:
Henri-Théodore Fantin-Latour war ein französischer Maler, der von seinem Vater, einem Portraitisten, ausgebildet wurde. Er setzte seine Ausbildung an der École des Beaux-Arts in Paris fort, besuchte regelmäßig den Louvre, wo er große Meister kopierte. Hier entwickelte er eine Begeisterung für die venezianische Malerei, vor allem für die von Tiziano Vecellio (1485/89-1576) und Paolo Veronese (1528-1588). Er schloss Freundschaft mit Édouard Manet (1832-1883), Berthe Morisot (1841-1895) und später mit James Abbot McNeill Whistler (1834-1903), der ihn mit nach England nahm und einer Klientel vorstellte, die sich für seine Stillleben, im speziellen die Blumenstillleben, begeisterten. Außerdem mit dem realistischen Maler Gustave Courbet (1819-187) und den Impressionisten befreundet, behielt er nichtsdestotrotz seinen eigenen Stil und orientierte seine Malerei hin zu Gruppenportraits, wovon die berühmtesten Exemplare im Musée d‘Orsay aufbewahrt sind. Später zog er sich in die Normandie nach Buré zurück und widmete sich dort fast ausschließlich seinen Blumensträußen, die er in seinem Garten pflückte.  (†)

Provenienz:
Edwin Edwards, London.
Williams & Son, London.
Privatsammlung, Schottland.
Privatsammlung, Großbritannien.
Sotheby’s, London, 6. Mai 1959, lot 113.
Frost & Reed, London (bei obiger Auktion erworben).
Herbert Wilcox, London.
Sale: Sotheby Parke Bernet, Los Angeles, 4. Februar 1975, lot 301.
Privatsammlung, New York.

Anmerkung:
Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Galerie Brame & Lorenceau aufgenommen.

Literatur:
Mme Fantin-Latour, Catalogue de l’œuvre complet de Fantin-Latour, Paris, 1911, Nr. 528, S. 65. (12618812)


Henri-Théodore Fantin-Latour,
1836 Grenoble - 1904 Buré
AUBÉPINES ROSES, 1871
Oil on canvas. Relined.
50 x 39 cm.
Signed and dated top right “Fantin Mai 1871”. Labels and old auction numbers on the back.
In gilt frame. (†)

Provenance:
Edwin Edwards, London.
Williams & Son, London.
Private collection, Scotland.
Private collection, United Kingdom.
Sotheby’s, London, 6 May 1959, lot 113.
Frost & Reed, London (acquired at the above sale).
Herbert Wilcox, London.
Sale: Sotheby Parke Bernet, Los Angeles, 4 February 1975, lot 301.
Private collection, New York.

Notes:
The painting will be included in the catalogue raisonné of Fantin-Latour’s paintings by Galerie Brame & Lorenceau now in preparation.

Literature:
Mme Fantin-Latour, Catalogue de l’oeuvre complet de Fantin-Latour, Paris 1911, no. 528, p. 65.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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