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Wednesday, 7 December 2016

Auction 16th - 18th century paintings

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Hans von Aachen, 1552 Köln - 1615 Prag, Nachfolge
Detailabbildung: Hans von Aachen, 1552 Köln - 1615 Prag, Nachfolge
Detailabbildung: Hans von Aachen, 1552 Köln - 1615 Prag, Nachfolge

1373
Hans von Aachen,
1552 Köln - 1615 Prag, Nachfolge

HEILIGE FAMILIE MIT JOHANNES DEM TÄUFER
UND DER HEILIGEN ANNA
Öl auf Holz.
66 x 56 cm.

Catalogue price € 3.600 - 4.000 Catalogue price€ 3.600 - 4.000  $ 3,996 - 4,440
£ 3,024 - 3,360
元 28,116 - 31,240
₽ 254,484 - 282,760

 

Das vorliegende Gemälde ist stilistisch Hans von Aachen zuzuschreiben. Dieser war einer der wichtigsten Maler des ausklingenden internationalen Manierismus gegen Ende des 16. und Beginn des 17. Jahrhunderts, einer Zeit zu der von Aachen Hofmaler Kaiser Rudolfs II in Prag war. Nach seinen Lehrjahren in den Niederlanden war es jedoch sein Aufenthalt in Italien, damals eine fast obligatorische Etappe im Werdegang eines aufstrebenden Künstlers, der ihn nachhaltig prägte. Er hielt sich in Venedig, Rom und Florenz auf, wo er umfangreiche Aufträge seitens des Hofes der Medici erhielt. Die so erworbenen Kenntnisse - er studierte Michelangelo und Raffaello, Pontormo und Rosso, Correggio und Parmigianino, Tizian und Veronese - verband von Aachen mit den Einflüssen von Batholomeus Spranger, wodurch er nach und nach zu seinem eigenen Stil fand, der ihm in ganz Europa Erfolg bescherte.
Die Bildaufteilung, die Ikonografie, die Farbgebung und die Malart des vorliegenden Gemäldes verweisen auf von Aachens Studien der zuvor genannten Meister in Einklang mit der stilisierten Eleganz und formaler Raffinesse, die das Spätwerk von Aachens und seiner Werkstätten charakterisieren. Hierzu ließen sich viele berühmte, religiöse wie auch weltliche Werke dieses Malers zum Vergleich heranziehen, es seien hier jedoch nur die „Sacra Famiglia e angeli” (Kelvingrove Art Gallery and Museum, Glasgow), die Zeichnung gleichen Inhalts (signiert; Gemäldegalerie Dresden), die „Grablegung” im Musée des Beaux Arts in Bordeaux und „Bacchus, Ceres und Eros” (Kunsthistorisches Museum, Wien) erwähnt. (10216321) (21)

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