Wednesday, 26 September 2018

Auction Sculpture

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Großes spätgotisches Schnitzrelief der Anbetung der Könige
Detailabbildung: Großes spätgotisches Schnitzrelief der Anbetung der Könige
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Großes spätgotisches Schnitzrelief der Anbetung der Könige

Lot 364 / Großes spätgotisches Schnitzrelief der Anbetung der Könige

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364
Großes spätgotisches Schnitzrelief der Anbetung der Könige

Höhe: 123 cm.
Breite: 115 cm.
Sockeltiefe: 27 cm.
Wohl Oberrhein, um 1480/1500.

Catalogue price € 75.000 - 80.000 Catalogue price€ 75.000 - 80.000  $ 85,499 - 91,199
£ 66,750 - 71,200
元 585,750 - 624,800
₽ 5,370,750 - 5,728,800

 

Geschnitzt, gefasst und teilvergoldet, in dreibogiger Baldachinrahmung. Das Relief, das zum Teil in Vollplastik überzieht, in einer original, nahezu quadratischen Rahmung mit vorgestellten Rundsäulen und Blattkapitellen, die einen dreibogigen Baldachin tragen, wodurch der Eindruck einer gotischen Loggia entsteht. Die Rückwand ebenfalls ausgestattet mit bogentragenden Pilastern. Im Zentrum der Darstellung Maria in langem Mantel stehend, die das Kind mit beiden Händen einem knienden König entgegen hält, der seine Geschenke überreicht. Dahinter die Gestalt des Heiligen Josef mit entblößtem Haupt, die Kappe in beiden Händen, sein Oberkörper erscheint oberhalb der rückwärts angedeuteten Zwischenwand. Weiter rechts der dunkelhäutige Balthasar, links zwei herrschaftliche Gestalten, die gemeinsam einen Kelch halten, während die rechtsstehende Person einen Herrscherhut in der Armbeuge hält. Möglicherweise handelt es sich hier um eine fürstliche Stifterfigur des Schnitzwerks, die den drei Königen hier beigestellt wurde. Seine rechte Hand, die an den Gabenkelch rührt, ist möglicherweise dahingehend zu deuten, dass auch dieser zeitgenössische Herrscher mit seiner Stiftung eine Gabe gespendet hat. Die spitzbogigen Hintergrundfelder zeigen schlicht gemalte Landschaften, wohl altersbedingt und aufgrund früherer Restaurierungen vereinfacht. Besonders markant hervorgehoben ist das reiche Faltenwerk des vergoldeten Umhangs der Maria mit Krüppel- und Schüsselfalten. Das Jesuskind hält die Ärmchen ausgebreitet, um das Geschenk in Empfang zu nehmen, der Oberkörper nach rechts gewandt, das Gesicht jedoch nach außen, dem Betrachter zugewandt. Die Beinchen übereinander gelegt als Zeichen der künftigen Herrscherhoheit Christi.
Die architektonische Rahmung vergoldet, zwischen den Spitzbögen Rundrähmchen, darin jeweils eingeschnitzter Dreipass. Die Basis als leicht angeschrägter Rasensockel gearbeitet, nach vorne hin gerade abgeschlossen. Insgesamt ist das Schnitzwerk - auch aufgrund der seltenen Baldachinarchitektureinfassung - von erheblicher musealer Bedeutung. Fassung weitgehend erhalten und zu einem früheren Zeitpunkt bereits rest. und ausgebessert.

Provenienz: Museé von Stolk, Auktion Amsterdam Mai 1928, Lot 86. Mit schwarz-weiß-Abbildung im Katalog. (11606893) (2) (11)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.