Ihre Suche nach elfenbein in der Auktion

 

Eine Privatsammlung Kunstwerke aus Elfenbein
Samstag, 4. Dezember 2010

» zurücksetzen

Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein
Detailabbildung: Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein

969
Großer, seltener Prachthumpen in Elfenbein

Höhe: 40 cm.
Unterer Oval-Durchmesser: 16 cm.
Breite über den Henkel hinweg: 25 cm.
Deutschland, 19. Jahrhundert.

Katalogpreis € 65.000 - 80.000 Katalogpreis€ 65.000 - 80.000  $ 71,500 - 88,000
£ 58,500 - 72,000
元 466,050 - 573,600
₽ 5,414,500 - 6,664,000

Sie wollen ein ähnliches Werk verkaufen?

Jetzt einliefern Verkaufen im Private Sale FAQ


Ihre Einlieferungen sind uns jederzeit willkommen.

Gerne beraten unsere Experten Sie auch persönlich, wir freuen uns über Ihren Anruf
Kontakt zu unseren Experten

 

Weitere Informationen zu diesem Werk

Mit fein gearbeiteter, relieffigürlicher Schnitzerei, vollplastisch geschnitztem Henkel sowie Deckelfigur. Die Humpenform leicht oval-zylindrisch, Unterrand – entsprechend dem gewölbten Rand des Deckels – mit Fries von hängenden Akanthusblättern im Rapport. Die Wandung umlaufend mit einer antiken Reiterschlachtszene beschnitzt, vom Flach- ins Hochrelief übergehend. Die Hauptfiguren der Szene an der Vorderseite - links vom Griff - zeigen zwei gegeneinander kämpfende Heerführer. Der links etwas höher daherreitende mit hohem Federhelm und geradem Schwert, der in Flucht begriffene, nach rechts reitende Gegner mit Drachenhelm und Krummschwert, dahinter ein weiterer Kämpfer mit phrygischer Mütze. Diese Hauptdarstellung weist das gesamte Relief wohl als die Reiterschlacht Alexanders gegen Darius im Jahre 333 v. Chr. aus. Dieses Thema erhielt insbesondere seit dem 16. - 18. Jahrhundert eine besondere Bedeutung, da es sich hier um die erste Auseinandersetzung des klassischen Westens gegen Persien bzw. den Osten gehandelt hat, was in Zeiten der Türkenkriege von besonderem Interessse war. Die fein detaillierte Schnitzszenerie orientiert sich auch an der römischen Marmorreliefkunst - so ist an der Vorderseite ein Reiter mit Helm und Fanfare zu sehen, daneben eine Fahne in Art der römischen Kampfdarstellungen. Im unteren Bereich mehrere zu Boden gegangene Reiter, von Fußsoldaten mit Speer oder Schwert angegriffen. Der Rasensockel fein ausgearbeitet mit ins Vollplastische ziehenden Strauchblättern und Blüten. Die Deckelfigur zeigt einen behelmten Reiter im Panzerhelm, der den linken Arm mit einer Lanze hoch hält, während er mit der rechten Hand einen Pfeil aus seiner Brust zu ziehen sucht. Das Pferd in lebendiger, spannungsvoller Haltung, mit aufgeschrecktem Blick, angelegten Ohren, geöffnetem Maul und angehobenem rechtem Vorderlauf. Der Schweif kunstvoll zu einem großen Haarbüschel zu Boden geführt. Unterhalb des Pferdeleibes auf dem fein geschnitzten Rasensockel ein Blütenstrunk. Von hoher Qualität auch der figürlich beschnitzte Henkel, C-bogig nach unten ziehend, mit dekorativen Inspirationen des 18. Jahrhunderts, mit C-Bögen und breiten Blattranken. An den Griff in zum Teil freigeschnitzten Stricken ein männlicher bärtiger Kämpfer angebunden mit hilfesuchendem Blick nach oben. Daumenrast in Form einer Volute mit aufgerauter Oberfläche an einem Rosettengelenk. Schöne, ins Gelbliche ziehende Alterspatina. (8018660)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

HAMPEL FINE ART AUCTIONS — one of the leading auction houses in Europe