Saturday, 26 March 2011

Auction A Private Collection of Ivory Works of Art Part II

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Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles
Detailabbildung: Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles
Detailabbildung: Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles
Detailabbildung: Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles
Detailabbildung: Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles
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Detailabbildung: Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles
Detailabbildung: Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles
Detailabbildung: Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles

1286
Große Elfenbeinschnitzfigur der sog. „Diana von Versailles"

Höhe: 45 cm.
Frankreich, Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert.

Catalogue price € 25.000 - 30.000 Catalogue price€ 25.000 - 30.000  $ 28,000 - 33,600
£ 22,500 - 27,000
元 199,000 - 238,800
₽ 1,990,500 - 2,388,600

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Vollplastisch geschnitzt, die Jagdgöttin nach rechts schreitend wiedergegeben, in Begleitung eines Rehes. In der linken Hand hält sie den Bogen, mit der Rechten zieht sie einen Pfeil aus dem geschulterten Köcher. Das Gesicht nach links gewandt, das zurückgekämmte, wellige Haar mit einem Diadem besetzt. Das antike, kurze, nur knielange Gewand hochgegürtet und durch einen Umhang gebunden, an den Füßen Sandalen mit fein geschnittenen Riemen. Die Tierfigur hochspringend, erhält Unterstützung durch einen zum Leib hinziehenden Baumstumpf.
Die Schnitzfigur wiederholt in verkleinerter Form die im Louvre in Paris befindliche, nahezu lebensgroße Marmorstatue der griechischen Göttin Artemis (Diana), eine römische Kopie des 1. bis 2. Jahrhunderts n. Chr. eines verlorenen griechischen Bronzeoriginals, das dem Bildhauer Leochares (um 325 v. Chr.) zugeschrieben wurde. Das Marmororiginal wurde 1556 bei Ausgrabungen der Villa Hadrian in Tivoli gefunden, kam durch Papst Paul IV. an Heinrich II. von Frankreich mit einer subtilen Anspielung auf die Geliebte des Königs, Diana von Poitier, die denselben Vornamen trug. Im Gegensatz zum antiken Vorbild und anderen Wiederholungen der Barockzeit ist die Elfenbeinfigur zusätzlich mit einem Bogen ausgestattet, eine Ergänzung, die den Griff nach einem Pfeil im Köcher erst sinnvoll macht. Die Dianafigur mit Sockel in einem Stück geschnitzt, der linke Arm notgedrungenerweise angesetzt, ebenso der Leib des Rehes. Am Sockelboden eingelassene, rechteckige Befestigungsplatte in Messing. (8117815)


Large, carved ivory figure of the so called „Diana of Versailles“

Height: 45 cm.
France, late 18th/ early 19th century.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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