Auktion Gemälde Alte Meister - Teil I

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Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)

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Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)
Detailabbildung: Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)
Detailabbildung: Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)
Detailabbildung: Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)
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Detailabbildung: Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)
Detailabbildung: Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)
Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) und Francesco Guardi (1712 – 1793)

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Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760)
und Francesco Guardi (1712 – 1793)

„All‘ abbeveratorio“ – An der TränkeÖl auf Leinwand.
84,5 x 115 cm.

Katalogpreis € 400.000 - 600.000 Katalogpreis€ 400.000 - 600.000  $ 396,000 - 594,000
£ 360,000 - 540,000
元 2,808,000 - 4,212,000
₽ 24,280,000 - 36,420,000

Verso auf dem Keilrahmen: zwei Aufkleber des Metropolitan-Museums Manila, Roxas Boulevard, Philippinen, mit Betitelung und Maßangaben. Ferner auf der Doublier-Leinwand, von der Originalleinwand übertragen: rechteckiger, mit blauem Zierrand gedruckter Inventarzettel mit handschriftlicher Aufschrift: „Guardi fontana / No M 2500“.

Das großformatige Gemälde ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass sich die für die venezianische Vedutenmalerei so bekannt gewordenen Künstler wie die beiden Guardi, auch anderen, erstaunlichen Bildthemen gewidmet haben.
Gezeigt ist eine Figurengruppe vor felsigem Hintergrund in südlicher Landschaft: Ein Reiter auf einem Schimmel dominiert in der Bildmitte, begleitet von einem weiteren braunen gesattelten Pferd an einer steinernen Tränke rechts. Der Reiter scheint soeben abzusteigen und blickt auf eine junge Magd, die einen Wäschekorb über dem Kopf trägt, weist gleichzeitig auf den Brunnen, als wolle er andeuten, dass jetzt die Pferde an der Tränke stehen. Davor sitzt ein Schäfer mit Schalmei, vor dem Reiter ein liegendes Rind sowie ein weißes Hündchen neben einem Holzzuber. Links hinten ein tiefer liegendes Gewässer, darüber Ausblick in hügelige Ferne in blauer Luftperspektive.
Stilistisch auffallend, und für die Guardi-Malweise typisch, ist die lockere, beinahe expressive Wiedergabe der Einzelheiten, vor allem in den Kostümen, sowie die trocken und flechtig herabhängenden Wurzeln über dem gemauerten Brunnen. Auffallend aber auch die raffinierte Wiedergabe des sich zum Bildbetrachter über die Schulter zurückwendenden Flötenspielers, dem hier anscheinend selbst das weiße Hündchen lauscht. Flotten Pinselauftrag zeigen auch die herbstlich rot gefärbten Blätter des Strauches oberhalb des Steinbrunnens. Ohne auf weitere Details einzugehen, beweist die Darstellung hier den hohen Rang der Bildschöpfung und der Malweise.
In der bisherigen Literatur wurde das Gemälde sowohl als ein Werk des Francesco als auch als Zusammenarbeit der beiden Maler Francesco und Giovanni Antonio eingestuft. Erstmals 1973 von Antonio Morassi publiziert, als in einer Mailänder Sammlung befindlich (Luigi Calli a Carate Brianza), mit der zeitlichen Einordnung in die Schaffensjahre 1730-1735; später hat Dario Succi 1988 das Gemälde in seiner Publikation allein dem Francesco Guardi zugewiesen.
In der Folge danach wurde das Gemälde als Zusammenarbeit der beiden Guardi publiziert. Es entstammt der Sammlung Imelda Marcos (geb. 1929), der Witwe des 10. Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos. Es ist vergleichbar mit einem Werk auf Leinwand, auf Holz, einer Mailänder Sammlung, von A. Morassi als „Il grande abbeveratorio“ betitelt (93 x 133 cm), von dem eine weitere, letzte Version (80,6 x 114,9 cm) bei Christie‘s New York am 14. Oktober 2021 verauktioniert wurde, mit dem Katalogvermerk „an example of the production of the Guardi brothers early studio practice“.
Somit entstammt das hier vorliegende Werk der Sammlung Imelda Marcos, wurde registriert unter der Nummer 66, aufgeführt im Sammlungsverzeichnis und 2014 in der Zeitschrift Philippine Daily Inquirer veröffentlicht. Auch dort genannt als Zusammenarbeit der beiden Maler. 1991 wurden weitere Werke der Sammlung Marcos bei Christie‘s versteigert.
Der Aufkleber auf der Rückseite weist darauf hin, dass das Gemälde im Metropolitan Museum von Manila (Philippinen) ausgestellt war, wohl als Leihgabe der Witwe des Präsidenten. A.R.


Provenienz:
Sammlung Imelda Marcos, Witwe des Präsidenten der Philippinen.
Metropolitan Museum von Manila.

Literatur:
Mehrfach besprochen und abgebildet in:
Antonio Morassi, Guardi, Venedig 1973, Bd. I, S. 103 und S. 133, Nr. 139; Bd. II, Abb. 157, 158. Ebd. S. 334, Nr. 140.
Dario Succi, Capricci veneziani del Settecento, Turin 1988, S. 319, Abb. 17.
Philippine Daily Inquirer, Online-Artikel vom 12. Oktober 2014: https://newsinfo.inquirer.net/644229/imeldific-collection-of-artworks-partial-list, abgerufen am 14. August 2022.
Filippo Pedrocco/ Federico Montecuccoli degli Erre, Antonio Guardi, Mailand 1992, S. 125, Nr. 24, S. 167, Abb. 24.
Dario Succi, Francesco Guardi. Itinerario dell‘avventura artistica, Mailand 1993, S. 222, Abb. 248. (1320017) (11)



Giovanni Antonio Guardi (1699 – 1760) and Francesco Guardi (1712 – 1793)

“ALL’ ABBEVERATORIO” – AT THE DRINKING TROUGH
Oil on canvas.
84.5 x 115 cm.
Verso on the stretcher: two labels from the Metropolitan Museum Manila, Roxas Boulevard, Philippines, with title and dimensions. Furthermore, on the relining, transferred from the original canvas: rectangular inventory label printed with a blue decorative border and with the handwritten inscription: “Guardi fontana / No M 2500”.

Without going into further details, the present depiction displays a high-ranking composition and painting style. In previous literature, the painting was classed as a work by Francesco and as a collaboration between the two painters Francesco and Giovanni-Antonio. First published in 1973 by Antonio Morassi, as part of a Milan collection (Luigi Calli a Carate Brianza?), dating it to the creative period of 1730-35; later, in 1988, Dario Succi attributed the painting solely to Francesco Guardi in his publication. Subsequently, the painting was published as a collaboration between the two Guardi. It originates from the collection of Imelda Marcos (b. 1929), widow of the 10th President of the Philippines, Ferdinand Marcos. It is comparable to a canvas painting laid on panel from a Milan collection, with the title Il grande abbeveratorio by A. Morassi (93 x 133 cm.), of which another, final version (80.6 x 114.9 cm.) was auctioned at Christie’s New York on 14 October 2021, with the catalogue note “an example of the production of the Guardi brother’s early studio practice”. Consequently, the work presented in this lot originates from the Imelda Marcos collection and was listed under number 66 in the collection register and published in the Philippine Daily Inquirer magazine in 2014. There, it is also mentioned as a collaboration between the two painters. In 1991, further works from the Marcos collection were sold at auction at Christie’s. The label on the back suggests that the painting was exhibited in the Metropolitan Museum of Manila (Philippines), probably on loan from the President’s widow.

Provenance:
Imelda Marcos collection, widow of the president of the Philippines.
Metropolitan Museum of Manila.

Literature:
Discussed several times and illustrated in:
Antonio Morassi, Guardi, Venice 1973, vol. I, p. 103 and p. 133, no. 139; vol. II, ill. 157, 158, and p. 334, no. 140.
Dario Succi, Capricci veneziani del Settecento, Torino 1988, p. 319, ill. 17.
Philippine Daily Inquirer, 2014: (https://newsinfo.inquirer.net/644229/imeldific-collection-of-artworks-partial-list).
Filippo Pedrocco, F. Montecuccoli degli Erre, Antonio Guardi, Milan 1992, p. 125, no. 24, p. 167 ill. 24.
Dario Succi, Francesco Guardi. Itinerario dell’avventura artistica, Milan 1993, p. 222, ill. 248.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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