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16th - 18th Century Paintings
Thursday, 12 December 2013

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 Georg Pencz, um 1500 - 1550 Leipzig, zug.
Detailabbildung:  Georg Pencz, um 1500 - 1550 Leipzig, zug.
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575
Georg Pencz,
um 1500 - 1550 Leipzig, zug.

DAS MARTYRIUM DES HEILIGEN SEBASTIAN Öl auf Eichenholz. Parkettiert.
85 x 69 cm.

Catalogue price € 35.000 - 40.000 Catalogue price€ 35.000 - 40.000  $ 42,000 - 48,000
£ 31,500 - 36,000
元 270,200 - 308,800
₽ 3,016,650 - 3,447,600

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Höchst qualitätvolles Gemälde. Der Bildaufbau mit gemalten Architekturbögen mit Ausblick in Landschaft. Im Zentrum die an eine Säule gefesselte Figur des Heiligen Sebastians vor dem Mauerpfeiler zwischen den beiden Bögen wiedergegeben. Die Männer mit Pfeil und Bogen sind in einem Architekturraum symmetrisch positioniert. Die Bogenschützen sind überwiegend nackt wiedergegeben, mit Lendentüchern, was den Willen der etwas späteren Renaissance-Malerei, die Nacktheit darzustellen, ausdrückt. Im Vordergrund ist vor dem Pfeilersockel ein Bogenschütze kniend wiedergegeben, in mutiger Rückansicht in Verkürzung. Er scheint dabei, eine am Boden liegende Armbrust zu spannen. Sowohl die an die Säule gefesselte Figur des Heiligen Sebastians, als auch die seitlich angeordneten Figurengruppen zeigen italienische Einflüsse wie sie Pencz bei seinem Italienaufenthalt studieren konnte. Weiterhin werden zwei imponierende, höchst künstlerisch aufgeführte Bauwerke gezeigt, wobei im Bild hier der Diokletianspalast gemeint ist, Regierungssitz des Kaisers, unter dem der Heilige sein Martyrium erfuhr. Links turmartiger Palastaufbau mit frontalem Balkon, mit fein gemalten Figuren, links davon eine Turmuhr, das Zifferblatt von einer nackten weiblichen Steinfigur gehalten. Rechts zieht sich der Bau fort und schließt mit einem Rundturm ab, auf der Turmhaube, wie in der linken Kuppel, eine bekrönende Figur. Weiter rechts ansteigende Hügellandschaft mit hochziehendem Baum, der eine Ponderierung zu der Architektur links erzeugt. Außerhalb des Loggia-Raumes zwischen den Bögen und der Architektur im Hintergrund zahlreiche Figurenstaffage, in Gruppen zusammengeführte Männer, in anspruchsvoller Kleidung, zum Teil mit Turban, um den Ort des Martyriums zu demonstrieren. Zu den Gruppen könnte auch Kaiser Diokletian gemeint sein, der möglicherweise auch auf dem Balkon im Hintergrund dargestellt ist. Weiter links eine Gruppe von Frauen, möglicherweise Irene und ihre Dienerinnen auf dem Weg zu Sebastian. Im rechten Bogen drei jugendliche Soldaten zu sehen, darunter möglicherweise der Heilige Sebastian selbst, noch als römischer Soldat. Das Gemälde insgesamt von höchster Qualität, das zwar auf ein italienisches Vorbild zurückzuführen ist, jedoch in der Einzeldarstellung weitgehend den deutschen Renaissance-Stil bereits unter dem Einfluss des Manierismus wiedergibt, wie wir ihn aus Gemälden des Dürer-Kreises, dem Pencz zuzurechnen ist, kennen. (951861)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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