Wednesday, 26 September 2018

Auction Furniture & Interior

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Frühe Brüsseler Tapisserie mit Darstellung einer kriegerischen Beutezugszene mit reitender Herrscherfigur
Detailabbildung: Frühe Brüsseler Tapisserie mit Darstellung einer kriegerischen Beutezugszene mit reitender Herrscherfigur
Detailabbildung: Frühe Brüsseler Tapisserie mit Darstellung einer kriegerischen Beutezugszene mit reitender Herrscherfigur
Detailabbildung: Frühe Brüsseler Tapisserie mit Darstellung einer kriegerischen Beutezugszene mit reitender Herrscherfigur
Detailabbildung: Frühe Brüsseler Tapisserie mit Darstellung einer kriegerischen Beutezugszene mit reitender Herrscherfigur

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Frühe Brüsseler Tapisserie mit Darstellung einer kriegerischen Beutezugszene mit reitender Herrscherfigur

260 x 287 cm.
Anfang 17. Jahrhundert.

Catalogue price € 15.000 - 25.000 Catalogue price€ 15.000 - 25.000  $ 16,350 - 27,250
£ 13,200 - 22,000
元 117,450 - 195,750
₽ 1,057,350 - 1,762,249

 

Das gesamte Bildfeld dicht besetzt mit zahllosen Einzelfiguren wie Männer in Rüstung, Reiter und Fußvolk, jeweils beschäftigt mit dem Wegtragen von Beutestücken wie Kassetten, Prunkgeschirr etc.. Links im Bild prominent hervorgehoben ein nach rechts ziehender Reiter in Rüstung mit Helm, das Gesicht bärtig, in der linken erhobenen Hand ein Zepter, die rechte Hand hält den Zügel. Entgegen der Vorbesitzertradition kann es sich hierbei nicht um die Darstellung von Alexander dem Großen handeln, sondern eher um einen spätrömischen Herrscher, da sowohl Bartmode, als auch Legionärszeichen – wie in der linken oberen Ecke – auf einen solchen Zusammenhang verweisen. Im Vordergrund am Boden zwischen Blattwerk wertvolle Beutestücke wie Prunkkannen, Geschmeide und eine Rüstung. Ein weiterer, in römische Rüstung Gekleideter hält einen großen Rundschild. Die historische Zuordnung der Szenerie bislang noch nicht eindeutig geklärt, möglicherweise ist hier ein Raubzug des Hunnenkönigs Attila gemeint. Schlichte Randeinfassung in Braun, ohne Außenbordüre. (1160161) (11)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.